Wir informieren Sie über alle Neuigkeiten aus unserem Bereich „Allgemein“.

Seit März 2026 sorgen die bundesweit beschlossenen Honorarkürzungen in der ambulanten Psychotherapie für große Verunsicherung und Proteste. Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat entschieden, die Vergütung der meisten psychotherapeutischen Leistungen zum 1. Apri 2026 um 4,5% zu senken – trotz des weiterhin hohen Bedarfs an psychotherapeutischer Versorgung.

Berufsverbände, Psychotherapeutenkammern und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kritisieren die Entscheidung scharf und warnen vor längeren Wartezeiten sowie einer weiteren Verschlechterung der Versorgungslage. Zudem bereitet die KBV aktuell eine Klage gegen den Kürzungsbeschluss vor. Bundesweit fanden in den vergangenen Wochen Demonstrationen und Aktionstage mit verschiedenen Protestaktionen statt, an denen sich der vfkv neben zahlreichen anderen Psychotherapeut:innen und Unterstützer:innen beteiligte. Der vfkv unterstützt zudem aktiv zwei laufende Petitionen gegen die Kürzungen, die aktuell immer noch unterzeichnet werden können:

Change.org-Petition: https://www.change.org/p/monatelange-wartezeiten-und-jetzt-werden-psychotherapeutische-leistungen-gek%C3%BCrzt

Bundestags-Petition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_03/_22/Petition_196912.html (Mitzeichnungsfrist bis 09.06.2026)

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abschließend geklärt, ob es im Rahmen der gesundheitspolitischen Sparmaßnahmen zu weiteren Anpassungen kommen wird. Das Bundeskabinett hat am 29.04.2026 weitere Änderungen auf den Weg gebracht, über die der Bundestag noch beraten und beschließen muss.

Wir beobachten die gesundheitspolitische Entwicklung weiterhin aufmerksam und halten Sie auf dem Laufenden.

Am Freitag, den 08.05.2026, fand ab 17:00 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz eine öffentliche Demonstration statt, um auf einen weiterhin ungelösten Missstand aufmerksam zu machen.

Auch wir als vfkv – Ausbildungsinstitut München haben an der Demonstration teilgenommen und unsere Position als eines der großen Ausbildungsinstitute vertreten. Für uns ist deutlich: Die bestehende Finanzierungslücke gefährdet den Start der neuen Weiterbildung und schafft Unsicherheit für angehende Psychotherapeut:innen, Ausbildungs- und Weiterbildungsinstitute sowie die zukünftige psychotherapeutische Versorgung.

Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass die Weiterbildung fair, planbar und zukunftsfähig gestaltet wird.

 

 

Ab sofort ist ein zweiter Kurs Progressive Relaxation buchbar. Die Fortbildung vermittelt theoretische Grundlagen, praktische Kompetenzen und anwendungsbezogenes Wissen, um die Progressive Relaxation fachgerecht in psychotherapeutischen Behandlungszusammenhängen einzusetzen.

Die Kursleitung übernimmt Dr. Amelie Ruderer, Psychologische Psychotherapeutin (VT), Supervisorin und zertifizierte Schematherapeutin. Die Fortbildung richtet sich an Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen in Aus-, Fort- oder Weiterbildung sowie Ärzt:innen.

Termine:
Teil 1 Grundkurs: 25. und 26. Juli 2026, jeweils 09:30–17:00 Uhr
Teil 2 Aufbaukurs: 07. und 08. November 2026, jeweils 09:30–17:00 Uhr

>> Eine ausführliche Kursbeschreibung sowie weitere Informationen zu unseren Zusatzqualifikationen Entspannungsverfahren finden Sie hier.

Unser neues Fortbildungsprogramm für 2026 ist da. Auch in diesem Jahr erwarten Sie viele neue Veranstaltungen und eine Auswahl an bewährten Klassikern. Alles ist praxisnah, wissenschaftlich fundiert und auf Ihre beruflichen Herausforderungen zugeschnitten.

Wir wünschen viel Freude beim Entdecken unseres Programms und freuen uns auf ein Wiedersehen im vfkv.

>> Hier gelangen Sie zu unseren Fortbildungsangeboten

Wir haben unsere Accounts auf Facebook und Instagram bewusst gelöscht. Der Grund: Als Organisation mit einem hohen Anspruch an Datenschutz möchten wir Plattformen nutzen, bei denen der Schutz persönlicher Daten unserer Nutzer:innen gewährleistet ist.

Die Nutzung von Meta-Diensten wie Facebook und Instagram ist aus unserer Sicht nicht DSGVO-konform umsetzbar – insbesondere, da personenbezogene Daten dort ohne ausreichende Transparenz verarbeitet werden.

Stattdessen konzentrieren wir uns auf Kanäle, die unseren ethischen und rechtlichen Standards besser entsprechen.

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Ein Weg mit Würfeln endet und wird auf einer anderen Seite weitergeführt.

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