Curriculum Psychotherapie der Traumafolgestörung

Das Curriculum orientiert sich an dem von der  Bundesärztekammer und Bundespsychotherapeutenkammer herausgegebenen Curriculum „Psychotherapie der  Traumafolgestörung“ und umfasst 108 Stunden. Es bietet eine an aktuellen Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen Traumafolgestörungen orientierte Fortbildung für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten an, die es erlaubt, vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Traumatherapie zu vertiefen und zu erweitern.

• Erlangung der gemäß Psychotherapie-Vereinbarung geforderten Qualifikation zur Durchführung von EMDR
• Erfüllung der Strukturvoraussetzungen für die Teilnahme am Psychotherapeutenverfahren der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallhilfe)
• Anerkennung bei der Psychotherapeutenkammer Bayern
• Äquivalenzanerkennung durch die Bayerische Landesärztekammer (steht noch aus)

 

Beginn der Ausbildung:
24.05.2019

 

Anmeldung
Eine Anmeldung zur Kursreihe ist über unser Buchungsportal möglich.

 

Ansprechpartner:
Frau Maren Strecker

Bleiben Sie auf dem Laufenden und melden sich über unser Buchungsportal für unseren „Infoletter Curriculum Psychotherapie der Traumafolgestörung„ an.

Aufbau des Curriculum

Module nach BÄK Themen UE
I Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Krisenintervention 10
II Behandlung der non-komplexen PTBS 40
II a EMDR Einführung 32
EMDR Praxistag
II b 2. Methode im Überblick: CPT/CBT 8
III Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen 30
III a EMDR 22
III b 2. Methode im Überblick: Techniken zur Stabilisierung und Ressourcenaktivierung und Affektregulation 8
IV Interkulturelle Kompetenzen, Asyl- und Flüchtlingsthematik 8
V Selbsterfahrung 10
VI Supervision von eigenen Behandlungsfällen 10
Kollegiales Abschlussgespräch

Termine:

Interkulturelle Kompetenzen, Asyl- und Flüchtlingsthematik (Modul IV – 8 UE)
Frau Dipl.-Psych. Barbara Abdallah-Steinkopff
24.05.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr

Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Krisenintervention (Modul I 10 UE)
Herr Dr. Karsten Böhm
25.05.2019, 09:00 bis 17:30 Uhr

Cognitive Processing Therapy (CPT nach Patricia Resick) bei PTBS nach Typ-I-Traumatisierungen (Modul II 8 UE)
Frau Dipl.-Psych. Christine Schubert
12.07.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr

Techniken zur Ressourcenaktivierung, Stabilisierung und Affektregulation – Vorstellung konfrontativer Methoden, Kombination stabilisierender und konfrontativer Methoden (Modul III 8 UE)
Frau Dipl.-Psych. Christine Oppenländer-Schulze
13.07.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr

EMDR Einführungsseminar und Praxistag, im Orbis (Modul II 32 UE)
Herr Dr. Franz Ebner
11.10.2019, 14:00 bis 20:00 Uhr
12.10.2019, 09:00 bis 18:15 Uhr
13.102019, 09:00 bis 17:30 Uhr

EMDR Fortgeschrittenen-Seminar, im Orbis (Modul III 22 UE)
06.03.2020, 15:00 bis 19:00 Uhr
07.03.2020, 09:00 bis 18:00 Uhr
08.03.2020, 09:00 bis 17:30 Uhr

Ärzte:

  • Berechtigung zum Führen der Gebietsbezeichnung
  • Psychotherapeutische Medizin
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Neurologie und Psychiatrie
  • Psychiatrie
  • oder der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder „Psychoanalyse“
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,

 

approbierte Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

 

Theoriekenntnisse in Psychotraumatologie, insbesondere zu theoretischen Grundlagen, zur Diagnostik und Differentialdiagnostik von Traumafolgestörungen sowie zu Techniken der Ressourcenaktivierung und zur Förderung der Affektregulation, werden aufgrund der absolvierten Weiterbildung bzw. Ausbildung vorausgesetzt. Diese Kenntnisse können bei Bedarf im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen aufgefrischt werden (z. B. durch Teilnahme am 40 h Fortbildungscurriculum „Psychotraumatologie“ der BÄK).