Traumatherapie-Weiterbildungen

Curriculum I „Psychotherapie der Traumafolgestörungen“

Das Curriculum orientiert sich an dem von der  Bundesärztekammer und Bundespsychotherapeutenkammer herausgegebenen Curriculum „Psychotherapie der  Traumafolgestörung“ und umfasst 108 Stunden. Es bietet eine an aktuellen Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen Traumafolgestörungen orientierte Fortbildung für ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten an, die es erlaubt, vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Traumatherapie zu vertiefen und zu erweitern.

  • Erlangung der gemäß Psychotherapie-Vereinbarung geforderten Qualifikation zur Durchführung von EMDR
  • Erfüllung der Strukturvoraussetzungen für die Teilnahme am Psychotherapeutenverfahren der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallhilfe)
  • Anerkennung bei der Psychotherapeutenkammer Bayern
  • Äquivalenzanerkennung durch die Bayerische Landesärztekammer
  • Zertifizierung durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) beantragt
  • Behandlung von PTBS-Patienten in unserer Institutsambulanz unter Supervision möglich

Es ist eine Gesamtbuchung aller 4 Theorie-Module, der externen EMDR-Seminare und eines Abschlussgesprächs möglich.
Sollten Sie schon eine EMDR-Ausbildung absolviert haben, ist eine Gesamtbuchung der 4 Theorie-Module und des Abschlussgesprächs möglich.
Sie können sich selbstverständlich auch für Einzelveranstaltungen anmelden (siehe Absatz Einzeltermine).

Teilnahmevoraussetzungen

Ärzte:

Berechtigung zum Führen der Gebietsbezeichnung

  • Psychotherapeutische Medizin
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Neurologie und Psychiatrie
  • Psychiatrie
  • oder der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder „Psychoanalyse“
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,

approbierte Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Theoriekenntnisse in Psychotraumatologie, insbesondere zu theoretischen Grundlagen, zur Diagnostik und Differentialdiagnostik von Traumafolgestörungen sowie zu Techniken der Ressourcenaktivierung und zur Förderung der Affektregulation, werden aufgrund der absolvierten Weiterbildung bzw. Ausbildung vorausgesetzt. Diese Kenntnisse können bei Bedarf im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen aufgefrischt werden (z. B. durch Teilnahme an unserem 40 h Fortbildungscurriculum II „Psychotraumatologie“, siehe weiter unten).

Curriculum II „Psychotraumatologie“

Das Curriculum orientiert sich an dem von der Bundesärztekammer herausgegebenen Curriculum „Psychotraumatologie“ und umfasst 40 Stunden.

Ziel ist es, ärztlichen und psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten diagnostische Kenntnisse und vertiefte Kompetenzen im Umgang mit traumatisierten Patientinnen und Patienten zu vermitteln. Fertigkeiten in Ansprache und Gesprächsführung sowie in adäquater Betreuung sollen erweitert und verbessert, die eigene Haltung im Rahmen dieser speziellen therapeutischen Fürsorge gefestigt werden. Das Curriculum befähigt darüber hinaus zur Indikationsstellung für spezifische Behandlungsmöglichkeiten bei Traumastörungen

  • Anerkennung bei der Psychotherapeutenkammer Bayern
  • Äquivalenzanerkennung durch die Bayerische Landesärztekammer
  • Zertifizierung durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) beantragt

Es ist eine Gesamtbuchung aller 4 Theorie-Module möglich, Sie können sich selbstverständlich auch für Einzelveranstaltungen anmelden (siehe Absatz Einzeltermine).

Einzeltermine Curriculum II „Psychotraumatologie“ 2020

Zielgruppe

ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

Anmeldung

Eine Anmeldung zu den einzelnen Modulen ist über die jeweilige Veranstaltungsseite möglich. Klicken Sie hierzu einfach auf die gewünschte Veranstaltung.

Ansprechpartnerin

Bei Fragen zu unseren Traumatherapie-Weiterbildungen wenden Sie sich bitte an Frau Carina Baumann.

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