In diesem Seminar wird auf die Besonderheiten von Störungen eingegangen, bei welchen erhöhtes Ekelerleben eine zentrale Rolle spielt. Am Beispiel einer Zwangsstörung mit Kontaminationsängsten soll Ekel als wichtiger Faktor für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Psychothpathologie dargestellt werden. Hier soll zunächst durch aktuelle Forschungsbefunde deutlich gemacht werden, dass Ekel eine andere Lernkurve aufweist als Angst und daher mit den üblichen Mitteln der Verhaltenstherapie (insbesondere Expositionstherapie) schwieriger zu behandeln ist. Während des Seminars werden mit den Teilnehmenden daher andere Verfahren zur Behandlung von Ekel-assoziierten Problemen eingeübt. Diese beinhalten u.a. imaginative Techniken, die Modifizierung kognitiver Verzerrungen (sogenannte Cognitive Bias Modifications) und auf Selbstmitgefühl basierende Interventionen. Da Ekel bei weiteren Störungsbildern wie z.B. PTBS und Essstörungen eine wichtige Rolle spielt, sind die Inhalte aus diesem Seminar auch für die Behandlung anderer Störungsbilder von Relevanz.
Dozent

Zielgruppe
Psychologische/ärztliche Psychotherapeut:innen
Psychotherapeut:innen in Ausbildung
Ärzt:innen mit fachlichem Bezug
Interessierte verwandter Berufsgruppen
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Fortbildung ausschließlich für Fachpersonal handelt.
Datum und Ort
29. September 2026, 18:00- 21:00 Uhr
Online-Veranstaltung
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbh zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt.
Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an das vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH.
Kosten
80,00 EUR
Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern
Buchung
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