Schlagwortarchiv für: Stuhlarbeit

Die Schematherapie nach Jeffrey Young stellt ein integratives Verfahren und eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie zur Behandlung von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und therapierefraktärer psychischer Störungen dar.

Es besteht aus zwei therapeutisch besonders wirksamen erlebnisaktivierenden Elementen, die im Verlauf der Therapie kombiniert und variiert werden können: Der Imagination, die der Hypnotherapie und der sog. Stühledialoge, die der Gestalttherapie entlehnt sind.

Bei dem Dialog auf Stühlen werden innere Konflikte zwischen den Grundbedürfnissen und erlernten dysfuntkionalen Glaubenssätzen in einer Art innerem Rollenspiel identifiziert und gelöst.

Ziel dieses Vertiefungsworkshops ist die Vermittlung und Vertiefung grundlegender Kenntnisse dieser am Modusmodell orientierten Stühlearbeit und dem Üben in Kleingruppen. Grundkenntnisse aus dem Grundlagenkurs werden vorausgesetzt.

Literatur:
Roediger Eckhart. Schematherapie: Grundlagen, Modell und Praxis. 2018, Schattauer.
Jacob Gitta, Arntz Arnould. Schematherapie in der Praxis. 2015, Beltz.

Dozentin
Dr. rer. med. Dipl.-Psych. Christina Archonti
ist Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin in Verhaltenstherapie, Supervisorin und Trainerin in Schematherapie. Niedergelassen in Frankfurt am Main seit 2008. Schwerpunkte: Schematherapie, DBT, Kognitive Verhaltenstherapie insbesondere bei Essstörungen, chronische Depressionen, Persönlichkeitsstörungen u.a. Emotional-Instabile Störung vom Borderline-Typus. Lehrtätigkeit an den Ausbildungsinstituten für Psychotherapie in Frankfurt, Gießen und Heidelberg/Mannheim, an den Instituten für Schematherapie in Frankfurt, Hamburg und München, an der Akademie für Fortbildung in Psychotherapie (afp) und DGVT.

Datum und Ort
06.05.2021, 14:00 – 19:00 Uhr
07.05.2021, 09:00 – 14:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Kosten
260,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie 14 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

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In diesem Seminar wird die schematherapeutische Interventionstechnik der Stuhldialoge vorgestellt, demonstriert und in gemeinsamen Rollenspielen erarbeitet. Mit Stuhldialogen können verschiedene psychische Verarbeitungsprozesse exploriert und verändert werden, insbesondere aber auf der kognitiven und die emotionalen Ebene. So kann u.a. gut eine Distanz zu dysfunktionalen Grundüberzeugungen oder Schemata herstellt oder emotionale Vermeidung bearbeitet werden. Der Einsatz der Technik wird mit einem Fokus auf depressive Störungen vorgestellt, ist aber grundsätzlich transdiagnostisch einsetzbar und entstammt der Bearbeitung von Persönlichkeitsstörungen. Teilnehmer werden ermutigt Fallbeispiele und Fragen aus der Praxis mitzubringen, die in live-supervisorischen Rollenspielen gemeinsam bearbeitet werden kösamy-eglinnen.

Aufgrund der Umstellung auf das Online-Format, bitten wir Sie folgendes vorzubereiten:

      • 3-4 Stühle aufstellen, auf die eine Kamera gerichtet werden kann, eine Weitwinkelkamera wäre optimal, Kameras von Laptop, Tablet oder Smartphone können ebenfalls verwendet werden
      • anonymisierte* Fallbeispiele bereithalten

    *es dürfen keinerlei personenbezogene Daten enthalten sein

    Je nach aktueller Inzidenz findet die Veranstaltung ggf. auch kurzfristig in Präsenz statt. Darüber werden wir Sie rechtzeitig informieren.

    Dozent
    Dr. Samy Egli
    ist Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor in Verhaltenstherapie und Schematherapie. Er ist der Leitende Psychologe der Klinik am Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Er hat in Zürich Psychologie studiert und promoviert mit Forschungsaufenthalten in Boston und München. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die weitere Implementierung von methodenintegrativer Psychotherapie in Klinik, Forschung und Lehre, er ist als Dozent und Supervisor in verschiedenen Kliniken und Ausbildungsinstituten tätig.

    Literatur:
    Egli, S., Frieß, E., Graf, P., Höhn, D., Kopf-Beck, J., Rein, M. L. et al. (2019). Schematherapie bei Depressionen. Ein Behandlungskonzept für das (teil)stationäre Setting.

    Datum und Ort
    20.07.2021, 19:00 – 22:00 Uhr
    Online-Veranstaltung

    Kosten
    80,00 EUR

    Fortbildungspunkte
    Für diese Veranstaltung erhalten Sie 2 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

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Im Mittelpunkt dieses Übungs-Workshops steht die Technik und praktische Durchführung der Stuhldialoge mit verschiedenen Modi. Die Stühle-Arbeit mit inneren Dialogen ist neben dem Imaginativen Überschreiben die zweite zentrale Interventionstechnik der Schematherapie.

Jedem Modus wird dabei ein eigener Stuhl zugeordnet. Durch das Wechseln zwischen den Stühlen werden zugehörige Emotionen und Kognitionen aktiviert und ein Verständnis für die Dynamik zwischen den Modi erfahrbar. Im Modus des Gesunden Erwachsenen sollen dabei adaptive Bewältigungen aktiviert werden (innere Konfliktlösung).
Im Workshop können die Teilnehmenden ihre schematherapeutischen Kenntnisse vertiefen und neue Kompetenzen erwerben:
• Das Identifizieren und Erkennen der jeweiligen Modi – „welcher Modus ist aktiv?“
• Spezifische Ziele und Strategien im Umgang mit verschiedenen Modi – „Wie gehe ich mit diesem Modus um?“
• Basiskompetenzen im eigenständigen Durchführen von Stuhldialogen mit verschiedenen Modi – „Wie leite ich den Stuhldialog?“

Verschiedene typische Modus-Dialoge werden anhand von Fallbeispielen und Videos im Plenum demonstriert und anschließend in Kleingruppen intensiv eingeübt. Gerne eigene Fallbeispiele mitbringen!

Dozentin
Dr. med. Susan Mehraein
ist Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Nach langjähriger Tätigkeit als Oberärztin an der Uniklinik Freiburg ist sie seit 2015 in eigener Praxis in Freiburg niedergelassen.
Sie ist Dozentin und Supervisorin für KVT am Freiburger Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie (FAVT), für Schematherapie (ISST), IPT (DG-IPT) und CBASP (CBASP-Network). Die Schematherapie hat sie von Jeffrey Young persönlich erlernt, seit 2008 zertifiziert und seither als Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin tätig.
Die Schematherapie ist ihr persönliches Steckenpferd und ein Schwerpunkt ihrer klinischen, supervisorischen und didaktischen Arbeit.

Datum und Ort
13.02.2020, 14:00 – 19:00 Uhr
14.02.2020, 09:00 – 14:00 Uhr
vfkv Ausbildungsinstitut München, Lindwurmstr. 117, München

Kosten
260,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie 14 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

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Wie heute allgemein anerkannt ist, liegen psychischen Problemen und Symptomen unabhängig vom Störungsbild eines Patienten in der Regel Schwierigkeiten in der emotionalen Verarbeitung zugrunde. Patientinnen und Patienten fühlen zu viel, zu wenig oder durchleben immer wieder schmerzhafte, belastende Emotionen. Die emotionsfokussierte Therapie (EFT) nach Leslie Greenberg setzt unmittelbar an diesen emotionalen Verarbeitungsschwierigkeiten an, um Veränderung zu bewirken. EFT gibt Therapeutinnen und Therapeuten wissenschaftlich fundierte Methoden und Strategien an die Hand und eröffnet so neue Möglichkeiten, systematisch und effektiv mit dem emotionalen Erleben von Patienten und Patientinnen zu arbeiten. Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in die Grundlagen der Emotionsfokussierten Therapie und bekommen einen Überblick über Strategien und Methoden, um das emotionale Erleben ihrer Patienten und Patientinnen zu vertiefen, mit schmerzhaften, dysfunktionalen Emotionen zu arbeiten und adaptive Emotionen zu bahnen. Schwerpunkt des Workshops bildet neben der Darstellung des theoretischen Hintergrundes die praktische Arbeit mit Emotionen. Bereitschaft zur Selbsterfahrung wäre wünschenswert.

Dozentin
Dr. phil. Imke R. Herrmann
ist Psychologische Psychotherapeutin, Dozentin und Supervisorin für Verhaltenstherapie und Emotionsfokussierte Therapie. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Oxford und der LMU München, mehrjährige Forschungsaufenthalte bei Prof. Leslie S. Greenberg in Toronto. Sie ist Gründerin und Leiterin des Deutschen Instituts für Emotionsfokussierte Therapie (IEFT) in München sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Emotionsfokussierte Therapie (DeGEFT). Sie arbeitet in eigener Praxis.

Datum und Ort
12.02.2020, 09:30 – 17:00 Uhr
vfkv Ausbildungsinstitut München, Lindwurmstr. 117, München

Kosten
160,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie 10 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

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