Supervisor:innenfortbildung

Supervisorenausbildung

Ihre Fortbildung beim vfkv

Einen guten Supervisor (m/w/d) zeichnet aus, dass er über eine weitreichende diagnostische, methodische und interaktionelle Kompetenz verfügt, die er fallbezogen seinem/ seiner individuellen Supervisand:in vermitteln kann. Er:Sie unterstützt ihn:sie in der Entwicklung berufsbezogener Kompetenzen und beachtet wichtige Lernziele und persönliche Stärken. Diese Fähigkeiten vermitteln wir in unserer Supervisor:innenfortbildung.

Was unsere Fortbildung auszeichnet:

  • Zeitnaher Einstieg in die Tätigkeit als Supervisor:in: in nur einem Jahr können Sie die Supervisor:innenfortbildung im vfkv abschließen!
  • Persönlich: durch kleine Gruppen, individuelle Betreuung und die supervidierte Intervision in Kleingruppen arbeiten wir Ihre individuellen Stärken als Supervisor:in gezielt heraus.
  • Bereichernd: In der Co-Supervision können Sie erfahrenen Supervisor:innen live bei der Supervision über die Schulter schauen.
  • Integrativ: unsere langjährig erfahrenen Dozent:innen haben unterschiedliche Schwerpunkte, so dass neben verhaltenstherapeutischen auch weitere, wie zum Beispiel die systemische Sichtweise vermittelt werden.
  • Vielseitig: neben dem Erlenen von Einzelsupervision werden Sie auch auf weitere relevante Konstellationen von Supervision optimal vorbereitet, z.B. die Supervision von Gruppen, von ambulanten und stationären Teams, von approbierten Kolleg:innen, sowie von Paar- und Familientherapie.
  • Vereinbarkeit mit Beruf und Freizeit: Die Workshops finden freitags abends und samstags statt, der Sonntag bleibt frei!
  • Langjährige Erfahrung: seit fast 20 Jahren bietet der vfkv eine qualifizierte Supervisor:innenfortbildung an. Diese vom Deutschen Fachverband für Verhaltenstherapie e.V. (dvt )zertifiziert.
  • Zugriff auf eigenen passwortgeschützen Mitgliederbereich mit allen benötigten Unterlagen

Unser Flyer ist derzeit in Überarbeitung.

Nächster Starttermin:

Die nächste Supervisor:innenfortbildung beginnt am 21. Oktober 2022.

Details zur Bewerbung finden Sie untenstehend.

Ansprechpartnerin

Bei Fragen zur Supervisor:innenfortbildung wenden Sie sich bitte an Frau Maren Strecker

Inhalte der Fortbildung

Theorieseminare: 121 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten

  • Für alle Theorieveranstaltungen erhalten Sie PTK-Fortbildungspunkte

Inhalt: Im ersten Seminar des Curriculums lernen sich die Gruppen-Teilnehmer:innen kennen und es erfolgt ein Gesamtüberblick über die Inhalte der Ausbildung sowie eine kurze Darstellung der vermittelten Supervisions-Modellen von Hans Lieb und Bettina Lohmann. Die Kleingruppen für die Intervision werden etabliert und die wesentlichen Inhalte zur Orientierung für die Videodokumentation besprochen.

Inhalt: In diesem einführenden Workshop zur Supervisor:innenfortbildung geht es um die historische Verwurzelung und Entwicklung von Supervision. Verschiedene Kontexte, Themenfelder und Arbeitsbereiche der Supervision, sowie das Entwicklungsmodell von Hogan und das integrierte entwicklungsorientierte Modell (IDM) nach Stoltenberg & Delworth werden erörtert. Die Supervisionsmodelle von Bettina Lohmann und Hans Lieb werden vorgestellt und erste Schritte in der Anwendung erprobt.

Inhalt: Die Veranstaltung befasst sich mit den medizinrechtlichen Aspekten der Supervision im Klinikkontext und in der Ausbildung angehender Psychotherapeut:innen. Für den Supervisionskontext typische Fragen und Probleme werden dargestellt und besprochen. Vertieft werden auch einzelne medizinrechtliche Aspekte in inhaltlicher und organisatorischer Hinsicht, sowohl aus der Perspektive des/der ggf. mitbehandelnde:n Supervisor:in, als auch der übrigen an der therapeutischen Behandlung Beteiligten.

Inhalt: Das supervisorische Vorgehen im Modell von Hans Lieb wird anhand eines idealtypischen Verlaufs dargestellt. Dabei werden die 9 Stufen des Hauptprogramms theoretisch und praktisch erarbeitet und durchgespielt. Die Teilnehmer:innen lernen außerdem, wann in welche passenden Unterprogramme umgeschaltet werden soll und wie die Supervision an den therapeutischen Entwicklungsstand des/ der Supervisand:in angepasst wird. Außerdem werden die Rahmenbedingungen von Supervision vorgestellt.

Inhalt: Schwerpunkt des Seminars ist die Supervision der therapeutischen Beziehung. In der Fallarbeit mittels Video einer schwierigen therapeutischen Beziehung werden 4 Ebenen der Interaktion, sowie die Möglichkeiten der supervisorischen Einflussnahme erarbeitet. Weitere Themen sind die Interaktionsanalyse, das Modell der Doppelten Handlungsregulation von Sachse, die Darstellung der Interaktionellen Grundbedürfnisse und Bedürfniskonflikte in der therapeutischen Beziehung, die Besonderheiten der Live-Supervision sowie das Erstgespräch und der Umgang mit schwierigen Therapiesituationen.

Inhalt: Im ersten Teil des Workshops wird das Supervisionskonzept „Verhaltenstherapeutische Supervision in Haupt- und Unterprogrammen“ vertieft. Die supervisorische Beziehung ist dabei eingebettet in das Beziehungsdreieck Supervisor:in – Supervisand:in – Patient:in und geprägt von professionellen und supervisand:innenbezogenen Ansprüchen, dem jeweiligen Kontext sowie Merkmalen von Supervisor:in und Supervisand:in. Im zweiten Teil stehen die Erwartungen, Fragen und Probleme der Teilnehmer:innen in deren realen oder potenziellen Rolle als Supervisor:in im Mittelpunkt.

Inhalt: Der Workshop vermittelt eine Übersicht über die Kontexte von Team-Supervision und typische Rollen sowie über wiederkehrende Themen in Teams.  Es werden Methoden und Handwerkszeug vermittelt für die Kontraktphase, Auftragsklärung und thematische Arbeit sowie strukturelle und systemische Aspekte von Teams beleuchtet. Techniken der Inszenierung, Visualisierung und Systemische Fragen werden eingeübt. Die Teilnehmer:innen lernen, in der Team- Analyse Zeichen von Funktionalität/ Dysfunktionalität zu erkennen sowie in welcher Phase der Team- Entwicklung sich das Team befindet und was dies für die Supervision bedeutet.

Inhalt: Es handelt sich um drei jeweils 3-stündige WS-Einheiten, die im Wesentlichen zur Vorbereitung auf die Abschlusskolloquien dienen. Nach den Intervisionssitzungen in Kleingruppen werden hierbei in der Gesamtgruppe Supervisionsfälle schwerpunktmäßig mit Videopräsentation vorgestellt. Idealerweise soll hier ein supervisorischer Prozess dargestellt werden, der die erworbenen Kompetenzen widerspiegelt.

Inhalt: die Teilnehmer:innen lernen, wie sich die Ressourcen von Gruppen für die Fall-Supervision nutzen lassen. Dabei wird das Augenmerk auf die passende Balance zwischen Struktur und Prozess gelegt. Unterschiede verschiedener Beratungssettings sowie Kennzeichen gelungener, bzw. misslungener Fall-Supervision werden erläutert. Das Konzept der „strukturierte Ideenrunde“ und ein Leitfaden für den typischen Ablauf einer Fall-Supervision sowie Resonanzphänomene werden thematisiert. Die Teilnehmer:innen erhalten einen Überblick über systemische Herangehensweisen für Gruppensupervisionen.

Inhalt: In diesem Seminar erfolgt zunächst eine Auffrischung und Update zu den theoretischen Grundlagen der (systemisch-humanistischen) Supervision. Anschließend geht es um das Erarbeiten und einüben von konkreten Methoden und Techniken für den Einsatz in Gruppen- und Teamsupervision wie die Arbeit mit Skulpturen, den szenisch-psychodramatischen Problemlösungsprozess, weitere systemische Methoden sowie Konfliktbearbeitung und Kreativ-Strategien in Gruppenprozessen.

Inhalt: Der Workshop behandelt konkrete organisatorische Fragen zur Supervision und deren Kontext, Umfeld sowie Vor- / Nachbereitung. Thematisiert werden die Supervision im Rahmen der PT-Ausbildung, Aufgaben und Verantwortlichkeiten außerhalb der Supervisionssitzung,wiederkehrende Sonder- und Sorgenthemen, sowie das Thema „Supervisor:in und Ausbildungsinstitut“. Weitere Themen sind die Supervision für approbierte Kolleg:innen, Supervision innerhalb von Kliniken/Einrichtungen, Supervision für andere Berufsgruppen und das Format „Externe Supervision“ sowie die kollegiale Supervisions-Gruppe.

Selbsterfahrung: 20 Unterrichtseinheiten

Inhalt: In diesem Seminar geht es zum einen um die Sensibilisierung und den kompetenten Umgang der Teilnehmer:innen mit Aspekten der eigenen Persönlichkeit, persönlichen Bewältigungsstilen, Handlungstendenzen und kognitiven Schemata. Auch Aspekte der Psychohygiene, der Verantwortungsübernahme für Ausbildungsteilnehmer:innen und mögliche Überforderungssituationen werden thematisiert. Zum anderen erhalten die Teilnehmer:innen Werkzeuge, um Supervisand:innen mithilfe von Selbsterfahrung bei einem gelungenen therapeutischen Prozesses unterstützen zu können. Thematisiert werden außerdem existenzielle Krisen und Grenzsituationen in der Supervision.

Co-Supervision: 325 Minuten bei zwei Supervisor:innen (Stamm-Supervisor:innen)

  • Eine Co-Supervision im Einzelsetting (50 Minuten Supervision + 25 Minuten Nachbesprechung)
  • Zwei Co-Supervisionen im Gruppensetting (je 100 Minuten Supervision + 25 Minuten Nachbesprechung)

Intervision

  • Supervidierte Intervision im Umfang von 2x 200 Minuten
  • Kollegiale Intervision (ohne Supervisor) im Umfang von 4x 100 Minuten

Eigene supervisorische Tätigkeit: 24 Stunden à 50 Minuten

  • Durchführung eigener supervisorischer Tätigkeit innerhalb von mindestens zwei verschiedenen Settings (Einzel/Gruppe/Team)

Selbst-Studium: 100 Stunden à 45 Minuten

  • Anhand eines ausführlichen Literaturverzeichnisses werden supervisionsrelevante Inhalte im Eigenstudium erarbeitet und in Form von Referaten vorgestellt.

Abschlusskolloquium mit Zertifikat

  • Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer:innen ein Zertifikat.

Der genaue Aufbau und zeitliche Ablauf der Fortbildung ist hier einsehbar.

Termine

Die Termine für die Theorieveranstaltungen 2021/2022 finden Sie hier.

Dauer der Fortbildung
ca. 1 Jahr

Seminarzeiten
Freitag abends und Samstag ganztägig

Ort
Institutsräume der vfkv Ausbildungsinstitut München gGmbH
Lindwurmstr. 117
80337 München

Zielgruppe

Unser Angebot richtet sich an Psychotherapeut:innen,

  •   die verhaltenstherapeutisch tätig sind und Supervisor:in werden möchten
  •   die sich als Supervisor:in weiterqualifizieren möchten
  •   die in leitender Funktion supervisorische Aufgaben zu erfüllen haben

Kosten

Die Kosten für die Fortbildung (inkl. Co-Supervisionen & Intervisionen) belaufen sich auf insgesamt 4.483 EUR*.

*Stand: 06/2022

Anerkennung

DVT zertifiziert (laut Votum des Instituteausschusses vom 24.06.2022 einstimmig angenommen)

Anmeldung & Zugangsvoraussetzungen

Unser Angebot richtet sich an Psychotherapeut:innen mit mind. 5-jähriger Berufserfahrung als approbierte:r Psychotherapeut:in. Es ist ausreichend, wenn dieses Kriterium bei Beenden der Supervisor:innenfortbildung erfüllt ist.

Für Ihre Bewerbung senden Sie uns bitte folgende Unterlagen zu:
(per Post oder eingescannt per E-Mail an strecker@vfkv.de)

  • Universitäts-Abschluss und Approbation/ärztliche Approbation
  • Zeugnis Ihres jeweiligen Verhaltenstherapie-Ausbildungsabschlusses:
  • Zeugnis eines Verhaltenstherapie-Instituts
  • Facharztzeugnis Psychiatrie u. Psychotherapie (verhaltenstherapeutisch orientiert)
  • Facharztzeugnis Psychotherapeutische Medizin (verhaltenstherapeutisch orientiert)
  • Psychotherapie-Zusatzbezeichnung (verhaltenstherapeutisch orientiert)
  • Curriculum vitae mit Arbeitsschwerpunkten, Dozententätigkeit
  • Beschreibung Ihres gegenwärtigen Tätigkeitsfeldes und Ihre Motivation für die Supervisor:innenfortbildung
  • ggf. bisherige Tätigkeit als Supervisor:in und/oder in leitender Position
  • Lichtbild

Nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen wird ein persönliches Gespräch mit der Fortbildungssleitung vereinbart. Neben der Erfüllung der formalen Voraussetzungen ist dabei die persönliche Eignung Inhalt des Gesprächs.

Für die Fortbildung ist erforderlich, dass von Anfang an eigene Supervisand:innen und eine funktionierende Videoanlage zur Verfügung stehen.

FAQ

Hier finden Sie eine Übersicht der häufigsten Fragen zur Supervisor:innenfortbildung.