Inhalte der Ausbildung

Theorie

Bei uns lernen Sie die Theorie in festen Kleingruppen nach einem vorgegebenen Curriculum. Da unser Angebot über die Anzahl der geforderten Stunden hinausgeht, können Sie persönliche Schwerpunkte in der Ausbildung setzen. Mit den extra-curriculären Veranstaltungen PP bzw. KJP Ihrer Ausbildung erhalten Sie Einblicke in weitere interessante Psychotherapieverfahren, Methoden und Konzepte. Dies ist nicht nur für Ihre Ausbildung von Vorteil. Sollten Sie sich spezialisieren wollen, erleichtert Ihnen das extra-curriculäre Angebot eventuell die Orientierung und die Entscheidung für einen bestimmten Bereich.
Speziell für unsere KJP-Ausbildungsteilnehmer besteht die Möglichkeit über unsere Kooperation mit dem Institut „TRAIN” die Zusatzqualifikation im Bereich „Trauma” zu erwerben. „TRAIN” bietet die dafür nötigen Theoriestunden zu einem vergünstigten Preis für unsere Ausbildungsteilnehmer an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine Teilnahme an der Ausbildung ist auch neben einer Berufstätigkeit möglich. Pro Woche findet ein Abendseminar statt. Der Wochentag bleibt über die gesamte Ausbildung gleich. Ganztägige Seminare und Übungen werden grundsätzlich auf einen Wochenendtag gelegt. Eine Ausnahme hiervon ist der intensivierte Theoriestart im 1. Semester, der sich über 3 – 4 Tage erstreckt. Dies dient zusätzlich dem schnelleren Kennenlernen in der Gruppe.

Die Theorieveranstaltungen sind darauf ausgerichtet, einerseits wesentliche Teile der prüfungsrelevanten Themen, andererseits wichtige praxisbezogene Aspekte der Psychotherapieausbildung anzubieten. Ab dem 3. Semester werden themenspezifische und allgemeine Fallseminare durchgeführt, bei denen Fälle besprochen werden, die von den Ausbildungskandidaten eingebracht werden. Als Teilnehmer werden Sie über das gesamte Curriculum systematisch an die Durchführung einer professionellen und individualisierten Psychotherapie herangeführt.

Im Rahmen des Curriculums Ihrer PP- oder KJP-Ausbildung können Sie die erforderliche Anzahl an Theoriestunden für die Gruppenpsychotherapie-Ausbildung ohne Weiteres erwerben.

Laut Ausbildungsrichtlinien ist für den Ausbildungsabschluss der Nachweis von mindestens 600 Theoriestunden erforderlich.

Wir verfügen für diese Lehrveranstaltungen über einen großen Pool ausgewählter und spezialisierter Dozenten.

Die Semesterpläne für die Theorie der PP- bzw. KJP-Ausbildung sind jeweils thematisch aufeinander bezogen und dem Ausbildungsstand entsprechend aufgebaut. Eine Übersicht der Theorie in den 6 Semestern für PP und für KJP haben wir mit Link für Sie hinterlegt.

Praktische Tätigkeit

Die praktische Tätigkeit besteht aus insgesamt 1.800 Stunden.

1.200 Stunden werden an einer hierfür genehmigten, (kj)psychiatrisch-klinischen Einrichtung abgeleistet. Maximal 600 dieser 1.200 Std. können an einer Klinik/Einrichtung erbracht werden, die nur eine eingeschränkte Weiterbildungsberechtigung für (KJ)Psychiatrie besitzt, sofern dort auch (kj)psychiatrische Krankheitsbilder behandelt werden und die Klinik/Einrichtung von einem Facharzt für (KJ)Psychiatrie geleitet wird.

Weitere 600 Stunden können an einer für PP bzw. KJP anerkannten Einrichtung der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung oder in einer ärztlichen bzw. psychologischen Lehrpraxis absolviert werden.

Wir kooperieren mit einer großen Anzahl an Kliniken und Lehrpraxen vorwiegend im Raum München, in denen die praktische Tätigkeit stattfinden kann.

Listen der Kooperationskliniken für PP und für KJP sowie eine Aufstellung der Lehrpraxen für PP und für KJP stehen auf unserer Kooperationsseite zur Verfügung, um Ihnen die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz zu erleichtern.

Praktische Ausbildung

Neben der Tätigkeit in der Klinik können Sie bereits nach circa einem Ausbildungsjahr Patienten in unserer Institutsambulanz behandeln. Dies geschieht unter Anleitung und Betreuung durch einen erfahrenen Supervisor.

Erforderlich sind mindestens 6 Behandlungsfälle mit 600 Behandlungsstunden. Die Mindestanzahl der gesetzlich geforderten 6 Fälle wird in der Ausbildung in Verhaltenstherapie in der Regel deutlich überschritten.
Unser Ambulanzsekretariat unterstützt Sie in allen organisatorischen Belangen rund um die Therapie und die Abrechnung mit den Kassen.

Supervision

Insgesamt müssen im Rahmen der praktischen Ausbildung 150 Stunden Supervision nachgewiesen werden. Mindestens 50 Stunden davon als Einzelsupervision. Die restlichen 100 Stunden können als Gruppensupervision erbracht werden.

Die Supervisoren müssen von der vfkv anerkannt sein.

Selbsterfahrung

In der Selbsterfahrung lernen Sie, wie Sie auf unterschiedliche Patienten und in verschiedenen Therapiesituationen wirken. Außerdem erlebt sich jeder Teilnehmer auch selbst als „Patient“. Und schließlich erfahren Sie, wie Sie sich als Therapeut in bestimmten Therapiesituationen verhalten.

Die Selbsterfahrung umfasst mindestens 120 Stunden in einer Gruppe mit maximal 9 Teilnehmern.

Die Selbsterfahrungsgruppen werden von Institutsseite eingeteilt und organisiert. Die Zuteilung wird soweit als möglich unter Berücksichtigung Ihrer terminlichen Präferenzen (Schwerpunkt Wochenende/ unter der Woche) erfolgen. Der Beginn der Selbsterfahrung ist für das 2. bis 3. Semester vorgesehen. Im Vorfeld wird ein Einzel-Vorgespräch mit Ihrem Selbsterfahrungsgruppenleiter stattfinden. In dringenden und begründeten Einzelfällen ist nach Rücksprache mit dem Institut ein Wechsel der Gruppe (vor Beginn) möglich.

Nähere Informationen zur Selbsterfahrung in der vfkv finden Sie hier.

Info-Veranstaltungen:

21. Oktober 2019 um 18:00 Uhr (Info-Webinar für die PP- und KJP-Ausbildung)

Wir bitten um kurze Anmeldung an aim@vfkv.de. Vielen Dank!

Ansprechpartnerinnen:

Bei Fragen zur PP-Ausbildung wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Krämer.

Bei Fragen zur KJP-Ausbildung wenden Sie sich bitte an Frau Karin Wetzstein.