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Nach dem metakognitiven Modell ist der Inhalt negativer automatischer Gedanken („Ich bin wertlos.“) nicht die Quelle eines psychischen Problems, sondern die Art und Weise, wie ein Mensch auf diese Gedanken (bspw. Mit Sorgen oder Grübeln) reagiert. Zentral sind hierbei Metakognitionen, also Kognitionen über Kognitionen. Psychische Erkrankungen werden als Folge dysfunktionaler metakognitiver Prozesse konzeptualisiert. In diesem Online-Seminar soll ein erster Einblick in die metakognitive Therapie und ihr Vorgehen gegeben werden. Typisches Vorgehen wird anhand von Patientenvideos gezeigt. Ebenso sollen die Teilnehmer:innen erste eigene Erfahrungen in Kleingruppen machen.

Literaturempfehlung:

Wells, A. (2011). Metakognitive Therapie bei Angststörungen und Depression. Weinheim: Beltz Verlag.

Dozent

Prof. Dr. Sebastian Pilgramm ist psychologischer Psychotherapeut und arbeitet in eigener Praxis in Hannover. Er studierte und promovierte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit 2016 therapiert er in eigener Praxis in Hannover. 2017/18 hat er die Masterclass „Metacognitive Therapy“ bei Adrian Wells und Hans Nordahl absolviert und ist seit 2018 im Vorstand des Vereins „Metacognitive Therapy (MCT) German Branch“ e.V.. Darüber hinaus ist er seit 2020 als Professor an der IU Internationale Hochschule tätig.

Datum und Ort
09. Februar 2022, 19:00 – 22:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbh zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt.

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Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

Buchung

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Kooperationsveranstaltung zwischen dem Münchner Bündnis für Depression e.V. und der vfkv gGmbH

Depressive Erkrankungen sind eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, allein in Deutschland erkranken ca. 20 % aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. In den letzten Jahren ist eine Zunahme depressiver Erkrankungen zu beobachten, vor allen Dingen bei jüngeren Geburtsjahrgängen. Eine erhöhte Prävalenz von Depressionen zeigt sich auch bei Patienten mit chronischen somatischen Erkrankungen.

Etwa die Hälfte aller Depressionen bleibt unbehandelt.

Die Versorgung von Patienten mit Depressionen und von Patienten mit Multimorbidität wird vor allem von den Hausärzten übernommen und stellt sie vor große Herausforderungen.

Der Schwerpunkt dieses Seminars ist die Praxis der Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten (pharmakologisch, psychotherapeutisch und sozialtherapeutisch) depressiver Störungen, wobei aus aktuellem Anlass auch auf die psychischen Folgen der Corona-Situation und mögliche Hilfen eingegangen wird.

 

Dozenten
PD Dr. rer. biol. hum. Gabriele Pitschel-Walz und Prof. Dr. Dr. Michael Zaudig

PD Dr. rer. biol. hum. Gabriele Pitschel-Walz 
Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München

Prof. Dr. Dr. Michael Zaudig

Leitung Psychotherapeutisches Gesundheitszentrum / MVZ am Goetheplatz
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Verhaltenstherapie
Supervisor Einzel / Gruppe

 

Datum und Ort
08. 09 . 2020, 18.00 – 20.00Uhr
findet statt als Online-Veranstaltung

 

Zielgruppe

Hausärzte, Ärzte und weitere heilende Berufe

 

Kosten
15,00 €

Das Referat für Umwelt und Gesundheit der Landeshauptstadt München fördert diese Veranstaltung mit 500 Euro.

Die Veranstaltung wird laut Fortbildungsrichtlinien aufgezeichnet. Ihr Name und Ihr Barcode wird zur Anerkennung der Fortbildungspunkte an die BLÄK weitergeleitet.

Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Landesärztekammer sind beantragt

 

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Im praxisorientierten Workshop mit Übungen und der Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen, wird die Schematherapie bei Depressionen gemeinsam erarbeitet. Im Fokus steht dabei die Arbeit mit der emotionsaktivierenden bzw. regulierenden Technik der Modusdialoge auf Stühlen. Diese werden mit Blick auf in der Depression (auch mit komorbiden Persönlichkeitsstörungen) prototypischen Moduskonstellationen erarbeitet, diskutiert und geübt. Die Teilnehmenden sollen Mut, Lust und Ideen für ihre praktische therapeutische Tätigkeit mitnehmen, um mit Modusdialogen auf Stühlen auch vermehrt mit Patienten mit Depressionen zu arbeiten.

Dozent
Dr. Samy Egli
ist Psychologischer Psychotherapeut und seit 2015 Leitender Psychologe am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Sein Studium der Psychologie schloss er 2004 in Zürich nach einem Jahr mit klinischer und Forschungserfahrung in Boston, USA ab. Er promovierte 2008 an der Schnittstelle zwischen Kognitionspsychologie, Psychopathologie und Informatik an der Universität Zürich und der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er absolvierte eine Ausbildung in einem methodenintegrativen Ansatz und war mehrere Jahre psychotherapeutisch in einer Klinik tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf der weiteren Etablierung moderner, integrativer psychotherapeutischer Methoden in Psychiatrie und Psychotherapie in Klinik, Forschung und Lehre mit einem Fokus in und großem Spaß an Schematherapie. Er ist als Supervisor und Dozent in Verhaltenstherapie und Schematherapie in verschiedenen Ausbildungsinstituten und Kliniken tätig.

Literatur:
Egli, S., Frieß, E., Graf, P., Höhn, D., Kopf-Beck, J., Rein, M. L. et al. (2019). Schematherapie bei Depressionen – Ein Behandlungskonzept für das (teil)stationäre Setting. Göttingen: Hogrefe.

Datum und Ort
18.09.2020, 19:00 – 22:00 Uhr
vfkv Ausbildungsinstitut München, Lindwurmstr. 117, München

Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie 5 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

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MBCT (mindfulness based cognitive therapy for depression) ist ein strukturiertes und wissenschaftlich fundiertes, achtsamkeitsbasiertes 8 – Wochenprogramm, das bei Depressionserfahrungen, negativen Selbstgesprächen, Ängsten und emotionalem Stress hilfreich ist. MBCT wurde als wirksame Rückfallprophylaxe bei Depressionen in die S3 Leitlinien aufgenommen.
In diesem Seminar wird der Aufbau des 8-Wochenprogramms nachvollziehbar und  anschaulich vermittelt. Dabei werden sowohl die kognitiven Methoden, als auch die Meditationen und die thematischen Inhalte vorgestellt. Das MBCT Konzept beinhaltet hilfreiche Übungen für das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen.
Die Übung des  „3 Schritt Innehaltens“ gilt als Rückgrat von MBCT und wird neben der Atemmeditation und den verhaltenstherapeutischen Übungen des Trainings praktisch vermittelt.

Dozentin
Dipl.-Psych. Ulrike Juchmann
Ulrike Juchmann ist Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie, MBSR und MBCT Trainerin, systemische Therapeutin und Lehrtherapeutin (SG). Sie arbeitet mit dem Schwerpunkt achtsamkeitsbasierte Psychotherapie in eigener Praxis in Berlin und als Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin an der Psychologischen Hochschule Berlin sowie als Seminarleiterin bei der Deutschen Psychologen Akademie. Für Kliniken und Firmen ist sie als MBSR und MBCT Trainerin auch mit Inhouse Angeboten tätig.

Datum und Ort
13.09.2019 von 09.30 – 17.00 Uhr
Lindwurmstr. 117, München

Kosten
156,00 EUR

Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an Personen in der Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten, an ärztliche und psychologische Psychotherapeuten und Ärzte in der Weiterbildung sowie weitere Berufsgruppen, die im klinischen psychotherapeutischen Bereich tätig sind.

Zur Anmeldung