PTBS

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Dieses Workshop-Modul umfasst 4 Veranstaltungstage.

Im ersten Workshop, am 21.3.2026 (online), werden die Diagnostik und Behandlung dissoziativer Störungen durch Dr. Leonhard Kratzer interaktiv und mit praktischen Übungen vermittelt. Gemäß der Vorgaben der DeGPT für das Curriculum Spezielle Psychotraumatherapie wird eine strukturierte diagnostische Abklärung von Art und Schwere dissoziativer Symptome und Störungen nach ICD-11 vorgestellt und intensiv auf die Differentialdiagnostik zu Psychose, Zwang etc. eingegangen. Neben antidissoziativen Fertigkeiten werden auch Strategien zum Umgang mit Stimmenhören, Amnesien und Identitätsveränderungen eingeübt. Herausforderungen wie anhaltende Gewalt werden ebenso thematisiert wie die Besonderheiten der Traumakonfrontation.

Am 09.05.2026 (Präsenz), stellt Dr. Markus Pausch EMDR als Überblicksmethode in der Behandlung komplexer Traumafolgestörungen vor.

Am 16./17.10.2026 (Präsenz) wird Prof. Dr. Anne Dyer ausführlich auf die Besonderheiten der Behandlung von Patient:innen eingehen, die an einer komplexen PTBS nach sexuellem oder körperlichen Missbrauch leiden. Vertieft behandelt wird das Verfahren DBT-PTBS, welches Elemente aus der Dialektisch-Behavioralen-Therapie und der Trauma-fokussierten kognitiv-behavioralen Therapie (Tf-KBT) kombiniert. Dieses Verfahren ist besonders gut geeignet für Patien:innen mit einer Doppeldiagnose PTBS und emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung. Es werden vielfältige Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt. So werden Sie unter anderem gestufte und gut steuerbare Verfahren der Konfrontation mit dem Erlebten sowie die Veränderung dysfunktionaler Verhaltensweisen kennenlernen. Außerdem wird für die Spezifik der Beziehungsgestaltung mit Traumatisierten sensibilisiert und spezielle Komplikationen in der therapeutischen Beziehung werden diskutiert. Als wichtiger Baustein wird die Kompetenz der skillsbasierten Konfrontation vermittelt. Die Inhalte werden mit Fallbeispielen, Master-Roleplays und Videobeispielen erweitert und vertieft. In den Kleingruppen bekommen die Teilnehmer:innen die Möglichkeit das Gelernte auszuprobieren und sich auszutauschen.

In diesem Workshop werden die Inhalte aus Modul 7 des Curriculums Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) vermittelt. Eine ausführlichere Beschreibung der Inhalte finden Sie hier.

 

Dozent:innen

Foto von Herr KratzerDr. Leonhard Kratzer ist Psychologischer Psychotherapeut (VT), Traumatherapeut (DeGPT), EMDR-Therapeut (EMDRIA), Fachsupervisor Traumatherapie (GPTG), Supervisor (PTK Bayern) und seit 2017 Leitender Psychologe der Klinik für Psychotraumatologie der Klinik St. Irmingard. Sein klinischer Fokus gilt der posttraumatischenBelastungsstörung, der Borderline-Persönlichkeitsstörung und den dissoziativen Störungen. Er forscht und publiziert unter anderem zu Trauma und Sexualität, Dissoziation, häuslicher Gewalt und der Personalisierung von Psychotherapie.

 

Foto von Herr PauschDr. med. Markus J. Pausch ist Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, sowie kognitiver Verhaltenstherapeut, tiefenpsychologisch-fundierter Psychotherapeut, EMDR-Therapeut und -supervisor (EMDRIA-zertifiziert). Im Rahmen seiner Facharztausbildung arbeitete er an der Universitätsklinik Regensburg, am Klinikum Bogenhausen und am kbo-Isar-Amper-Klinikum, Region München. Seit 2013 ist sein Tätigkeitsschwerpunkt die Psychotraumatologie.

 

 

 

Prof. Dr. Anne Dyer war von 2004 bis 2011 als Psychologische Psychotherapeutin in der Klinik für Psychosomatik des ZI unter Leitung von Prof. Dr. Bohus tätig und unterstützte beim Aufbau der Station mit Psychotraumatologischem Schwerpunkt. Sie ist Mitentwicklerin der DBT-PTSD und begleitete deren Implementierung im stationären und ambulanten Setting. Seit Oktober 2018 ist Prof. Dr. Anne Dyer in eigener Praxis mit KV-Sitz in Weinheim tätig. Seit Januar 2019 ist sie zudem stellvertretende Leitung des ZPP Mannheim. Sie ist als Supervisorin der DeGPT für den Weiterbildungsgang „Psychotraumatologie“ (KJP und PP) tätig.

 

Zielgruppe

  • approbierte Psychologische Psychotherapeut:innen
  • approbierte Ärzt:innen mit Facharztqualifikation für Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychotherapeutische Medizin/Psychosomatische Medizin oder mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie
  • Therapeut:innen in fortgeschrittener Psychotherapieaus-/ weiterbildung
    Beginn der Zusatzqualifikation im fortgeschrittenen Ausbildungsstatus. Kommen Sie bitte zur Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen auf uns zu.
  • interessierte Kinder- und Jugendpsychotherapeut:innen (Teilnahme ohne Zertifizierung)

 

Datum und Ort

21. März 2026, 09:30 – 17:00 Uhr (online)
09. Mai 2026, 09:30 – 17:00 Uhr (in Präsenz)
16./17. Oktober 2026, 09:30 – 17:00 Uhr (in Präsenz)

vfkv Ausbildungsinstitut München, Lindwurmstraße 117/ 5. Stock, München

Die online-Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbh zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt.

Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an das vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH.

 

Kosten
752,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

Buchung

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In dieser themenzentrierten Selbsterfahrung in der Gruppe konzentrieren sich die Teilnehmer:innen zunächst mithilfe von Achtsamkeitsübungen auf die Schulung der Wahrnehmung von Körpersignalen und anderen Kriterien des Erreichens der eigenen Grenzen. Ziel ist, erste Anzeichen von sekundärer Traumatisierung und Burnout rechtzeitig selbst erkennen zu können. In Kleingruppen wird dann die Reflexion der eigenen therapeutischen Haltung und Möglichkeiten des Einhaltens und Ausbalancierens der inneren Abstinenz erarbeitet. Mit dem Ziel, die eigene Resilienz und damit den eigenen Selbstschutz in der therapeutischen Arbeit mit traumatisierten Patient:innen zu erhöhen, werden im weiteren Verlauf spezifische Übungen zur Aktivierung der eigenen Ressourcen angeleitet, auch, mit dem Ziel, die entsprechenden Netzwerke im Gehirn auszuweiten und zu verankern.

In diesem Workshop werden die Inhalte aus Modul 8 des Curriculums Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) vermittelt. Eine ausführlichere Beschreibung der Inhalte finden Sie hier.

Die Theoriemodule des Curriculums können auch als Einzelveranstaltungen besucht werden.

Dozentin

Dipl.-Psych. Christine Oppenländer-Schulze ist als psychologische Psychotherapeutin seit 1988 in eigener Praxis tätig. Themenschwerpunkte sind die Behandlung von komplex traumatisierten Patient:innen anhand von Methoden wie EMDR, IRRT, Imaginationsübungen (PITT), Körperübungen und kognitiver Verhaltenstherapie. Des Weiteren, Behandlung von Essstörungen, psychosomatischen Erkrankungen, wie auch Depression und Ängsten. Durchführung von Einzel- und Gruppentherapien. Darüber hinaus Tätigkeit als Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin.

Zielgruppe

  • approbierte Psychologische Psychotherapeut:innen
  • approbierte Ärzt:innen mit Facharztqualifikation für Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychotherapeutische Medizin/Psychosomatische Medizin oder mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie
  • Therapeut:innen in fortgeschrittener Psychotherapieaus-/ weiterbildung
    Beginn der Zusatzqualifikation im fortgeschrittenen Ausbildungsstatus. Kommen Sie bitte zur Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen auf uns zu.
  • interessierte Kinder- und Jugendpsychotherapeut:innen (Teilnahme ohne Zertifizierung)

Datum und Ort

20. Juni 2026, 09:30 – 17:00 Uhr

vfkv Ausbildungsinstitut München, Lindwurmstraße 117/ 5. Stock, München

Kosten
188,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

Buchung

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