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Verhedderte Schnur, Link zur Fortbildung Behandlung komplexer Traumafolgestörungen

Dieses Workshop-Modul umfasst 4 Veranstaltungstage, die nur als Gesamtpaket buchbar sind.

Im ersten Teil, am 3.2.2024, stellt Herr Dr. Karsten Böhm zunächst EMDR als Überblicksmethode in der Behandlung komplexer Traumafolgestörungen vor. Am 24.2.2024 stehen in Teil 2 insbesondere die Modulinhalte zu Dissoziativen Störungen im Vordergrund (Frau Almut Böhm). Am 3. und 4. Veranstaltungstag (7./8.6.2024) geht Frau Tamar Neubauer ausführlich auf die Besonderheiten der Behandlung von Patient:innen ein, die an einer komplexen PTBS nach sexuellem oder körperlichen Missbrauch leiden. Vertieft behandelt wird das Verfahren DBT-PTBS, welches Elemente aus der Dialektisch-Behavioralen-Therapie und der Trauma-fokussierten kognitiv-behavioralen Therapie (Tf-KBT) kombiniert. Dieses Verfahren ist besonders gut geeignet für Patien:innen mit einer Doppeldiagnose PTBS und emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung. Es werden vielfältige Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt. So werden Sie unter anderem gestufte und gut steuerbare Verfahren der Konfrontation mit dem Erlebten sowie die Veränderung dysfunktionaler Verhaltensweisen kennenlernen. Außerdem wird für die Spezifik der Beziehungsgestaltung mit Traumatisierten sensibilisiert und spezielle Komplikationen in der therapeutischen Beziehung werden diskutiert. Als wichtiger Baustein wird die Kompetenz der skillsbasierten Konfrontation vermittelt. Die Inhalte werden mit Fallbeispielen, Master-Roleplays und Videobeispielen erweitert und vertieft. In den Kleingruppen bekommen die Teilnehmer:innen die Möglichkeit das Gelernte auszuprobieren und sich auszutauschen.

In diesem Workshop werden die Inhalte aus Modul 7 des Curriculums Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) vermittelt. Eine ausführlichere Beschreibung der Inhalte finden Sie hier.

 

Dozent:innen

Dr. phil. Dipl. Psych. Karsten R. Böhm ist psychologischer Psychotherapeut und arbeitetet in eigener Praxis in Freiburg im Breisgau, die einen Schwerpunkt auf Trauma- und Zwangsbehandlungen hat. Er ist erster Vorsitzender  von EMDRIA Deutschland e.V. und EMDR Senior Trainer. Zudem ist er Fachberater des Landkreises in Notfalllagen und Ausbilder für Notfallpsychologie und therapeutische Akutbehandlungen. Seit 2004 beschäftigt er sich, neben Studien zu PTSD, intensiv mit der Psychotherapieforschung von Zwangsstörungen. Er leitet Aus- und Weiterbildungen an verschiedenen Psychotherapieinstituten, ist bei der Notfallseelsorge der Feuerwehr Breisgau-Hochschwarzwald und auf Kongressen (z.B. DGPPN) aktiv.

Frau Dipl.-Psych. Almuth Böhm arbeitet derzeit in der Schön-Klinik Roseneck im Jugendbereich. Studium der Psychologie bis 2005 in Tübingen. Anschließend bis 2010 Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin in VT für Erwachsene am IFT München, Zusatzausbildung für Kinder und Jugendliche am vfkv. In dieser Zeit war sie dreieinhalb Jahre in der Ambulanz der Kinder und Jugendpsychiatrie der LMU München tätig. Zwischen 2011 und 2022 war sie in der Kirinus Schlemmerklinik in Bad Tölz beschäftigt, insbesondere in den Bereichen Depression, Borderline und Traumafolgestörungen. Zudem leitete sie dort zwischen 2016 und 2019 die Traumastation mit DBT-PTSD-Konzept. Frau Böhm ist außerdem Supervisorin, zertifizierte DBT-Therapeutin und zertifizierte Traumatherapeutin.

Tamar Neubauer (MSc. Psych), Psychologische Psychotherapeutin. Seit 2013 tätig in der Hochschulambulanz am Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim.
2010-2012-Master in Developmental and Clinical Psychology am Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg. Spezialisiert auf Behandlung von PTBS (DeGPT zertifizierte Traumatherapeutin) und BPS (zertifizierte DBT Therapeutin). Tätig als Dozentin an diversen Ausbildungsinstituten und als Dozentin für DBT bei der AWP Freibrug und Zürich. Supervisorin an der WIPP in Landau und am ZPP Mannheim. Außerdem Supervisorin für Traumatherapie und für DBT.

Datum und Ort

03. Februar 2024, 09:30 – 17:00 Uhr (in Präsenz)
24. Februar 2024, 09:30 – 17:00 Uhr (online)
07./08. Juni 2024, 09:30 – 17:00 Uhr (in Präsenz)

Die online-Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbh zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt.

Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an das vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH.

 

Zielgruppe

  • Psychologische/ärztliche Psychotherapeut:innen
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen
  • Psychotherapeut:innen in Ausbildung
  • Ärzt:innen

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Fortbildung für Fachpersonal handelt.

Kosten
704,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

Buchung

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Rettungsring, Link zum Vertiefungsmodul Behandlung akuter Traumafolgestörungen

Ziel ist es, in diesem 2-tägigen praxisorientierten Vertiefungs-Workshop den therapeutischen und professionellen Umgang mit akuten Traumasituationen und Krisen einzuüben. Vor allem der richtige Umgang mit akuten Symptomen wie beispielsweise Suizidalität, Ängsten, Dissoziation und Verwirrtheit wird erarbeitet (ICD-10/11; DSM-5; AWMF-S2k-Leitlinie). Dabei wird auf die Förderung von gesunden Verarbeitungsprozessen eingegangen. Zudem werden Besonderheiten bei Großschadensereignissen und dem Ablauf am Einsatzort thematisiert. Hierbei wird auch auf die Helferrolle eingegangen und Besonderheiten von Arbeitsunfällen und Debriefing-Maßnahmen praktisch aufgezeigt. Ein Überblick über traumafokussierte Behandlungstechniken in den ersten 4 Wochen nach akuter Traumatisierung (Evidenzbasis, aktueller Forschungsstand zur Wirksamkeit empfohlener Verfahren und ihrem Einsatz für verschiedene Zielgruppen) wird vorgestellt. Hierbei wird die Gesprächsführung am Einsatzort, traumaspezifische Krisenintervention und der Einbezug von Angehörigen dargestellt (Psychosoziale Notfallversorgung). Ein Behandlungsprotokoll für akute Traumata wird eingeführt, der beste Zeitpunkt für den Einsatz von konfrontativen und verarbeitenden Behandlungstechniken und –maßnahmen wird aufgezeigt und auf typische Probleme in der Behandlung eingegangen. Praktisches Einüben des Verfahrens in Kleingruppen anhand von Fallbeispielen.

In diesen Workshops werden die Inhalte aus dem Vertiefungsmodul „Behandlung akuter Traumafolgestörungen“ des Curriculums Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) vermittelt. Eine ausführlichere Beschreibung der Inhalte finden Sie hier.

Die Theoriemodule des Curriculums können auch als Einzelveranstaltungen besucht werden.

Dozent

Dr. phil. Dipl. Psych. Karsten R. BöhmDr. phil. Dipl. Psych. Karsten R. Böhm ist psychologischer Psychotherapeut und arbeitetet in eigener Praxis in Freiburg im Breisgau, die einen Schwerpunkt auf Trauma- und Zwangsbehandlungen hat. Er ist erster Vorsitzender  von EMDRIA Deutschland e.V. und EMDR Senior Trainer. Zudem ist er Fachberater des Landkreises in Notfalllagen und Ausbilder für Notfallpsychologie und therapeutische Akutbehandlungen. Seit 2004 beschäftigt er sich, neben Studien zu PTSD, intensiv mit der Psychotherapieforschung von Zwangsstörungen. Er leitet Aus- und Weiterbildungen an verschiedenen Psychotherapieinstituten, ist bei der Notfallseelsorge der Feuerwehr Breisgau-Hochschwarzwald und auf Kongressen (z.B. DGPPN) aktiv.

Datum und Ort

28./29. Juni 2024, 09:30 – 17:00 Uhr

Zielgruppe

  • Psychologische/ärztliche Psychotherapeut:innen
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen
  • Psychotherapeut:innen in Ausbildung
  • Ärzt:innen

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Fortbildung für Fachpersonal handelt.

Kosten
352,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

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