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Die ICD-11 wurde 2019 von der WHO verabschiedet und trat am 1.1.2022 weltweit in Kraft. Die kategoriale Diagnostik der Persönlichkeitsstörung in der ICD-10 wurde in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr kritisiert, zum Teil als unwissenschaftlich abqualifiziert und ist für weite Kreise der Fachwelt als überholtes Modell zu sehen. In der ICD-11 wurde nun für die Persönlichkeitsdiagnostik ein Paradigmenwechsel vorgenommen und ein dimensionales Modell etabliert. Die Diagnostik der Persönlichkeitsstörungen nach ICD-11 erfolgt in 3 Stufen: primär wird eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, dann deren Schweregrad und zuletzt die Persönlichkeitsmerkmale, die in 6 „traits“ gebündelt werden.

Ausgehend vom alternativen Modell der Persönlichkeitsstörung nach DSM-5, wird der aktuelle Stand der ICD-11 Persönlichkeitsstörungsdiagnostik einfach und praxisnah dargestellt und interaktiv erarbeitet.

Dozent
Prof. Dr. Michael Zaudig

– Leitung Psychotherapeutisches Gesundheitszentrum / MVZ am Goetheplatz
– Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
– Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Verhaltenstherapie
– Supervisor Einzel / Gruppe

Mehr Informationen zu Prof. Dr. Zaudig

Datum und Ort
29.06.2022, 19.00 – 22.00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbh zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt.

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Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie 4 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

Buchung

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Die ICD-11 wurde 2019 von der WHO verabschiedet und trat am 1.1.2022 weltweit in Kraft. Die Zahl der Störungsbilder im Kapitel 06, „Psychische, Verhaltens- oder neurologische Entwicklungsstörungen“, hat sich erhöht, in Aufbau und Struktur unterscheidet sich die ICD-11 stark von der Vorgängerversion. Ziel der Gesamtveranstaltung (Teil 1 und Teil 2) ist daher, einen ausführlichen Überblick über die Neuerungen/Änderungen im ICD-11 zu geben. Gestreift werden alle häufigen Störungsbilder, zudem werden neue Störungsbilder ausführlich und fokussiert dargestellt.

In Ergänzung zu Teil 1 werden die wichtigsten Störungsbilder erläutert. Im Vordergrund der Veranstaltung stehen weitere Störungsbilder aus dem Zwangsspektrum wie Körperdysmorphophobie, Hypochondrie, Trichotillomanie, Zwangsstörung, Dermatillomanie, Ticstörungen.

Darüber hinaus werden Störungen im Zusammenhang mit Stress (disorders specifically associated with stress) vorgestellt: post traumatic stress disorder, complex post-traumatic stress disorder, prolonged grief disorder, adjustment disorder, reactive attachment disorder, disinhibited social engagement disorder.

Weiter wird eingegangen auf: Dissoziative Störungen/ dissociative disorders, Suchtstörungen/ disorders due to substance use or addictive behaviours, vormalige somatoforme Störungen/ disorders of bodily distress or bodily experience, Essstörungen/Feeding or eating disorder, Demenz und leichte kognitive Beeinträchtigungen/ Neurocognitive disorders.

Das Kapitel Persönlichkeitsstörungen wird in einer eigenen Veranstaltung ausführlich vorgestellt.

 

Dozent
Prof. Dr. Dr. Michael Zaudig

– Leitung Psychotherapeutisches Gesundheitszentrum und MVZ am Goetheplatz
– Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
– Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Verhaltenstherapie
– Supervisor Einzel / Gruppe

Mehr Informationen zu Prof. Dr. Dr. Zaudig

Datum und Ort
06.04.2022, 19.00 – 22.00 Uhr

Neuer Termin: 21.09.2022, 19.00 – 22.00 Uhr
Online-Veranstaltung

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Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
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Die psychotherapeutische Arbeit mit Traumatisierten stellt für viele therapeutisch Tätige eine besondere Herausforderung dar, da Betroffene häufig bereits im Rahmen des (telefonischen) Erstkontakts besondere Bedürfnisse zeigen. Hintergrundwissen zu den relevanten Störungsbildern und praktische Erfahrung können helfen, Betroffene von Beginn an kompetent zu unterstützen. Fundierte psychologische (Test-)Diagnostik ist dabei eine zentrale Voraussetzung für die Indikationsstellung sowie für die Erstellung eines individuellen Therapieplans. Insbesondere Traumafolgestörungen werden häufig nicht korrekt diagnostitiert, beispielsweise dann, wenn vom Vorliegen eines traumatischen Ereignisses auf eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) geschlossen wird, selbst wenn die notwendigen Diagnosekriterien nicht erfüllt sind. In diesem Workshop werden relevante Informationen zur Durchführung von Erstkontakten bzw. Erstgesprächen sowie zur Psychoedukation mit traumatisierten Menschen vermittelt und anhand von praktischen Übungen vertieft. Weiterhin stehen die Grundlagen der Diagnostik und Differentialdiagnostik von Traumafolgestörungen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ergänzend zum klinischen Eindruck werden ausgewählte, relevante Checklisten, Selbstbeurteilungsverfahren und standardisierte, klinische Interviews vorgestellt. Besondere Beachtung findet dabei die Diagnostik und Differentialdiagnostik der akuten Belastungsreaktion, der non-komplexen sowie der komplexen PTBS, dissoziative Traumafolgestörungen, der anhaltenden Trauerstörung sowie der posttraumatischen Verbitterungsstörung.

Dozentin
Dipl.-Psych. Christine Schubert
studierte Psychologie an der Universität Kiel und absolvierte die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (VT) am vfkv in München. Weitreichende Erfahrungen im Bereich der Psychotherapie von Traumafolgestörungen erlangte sie während ihrer Tätigkeit in den Trauma-Ambulanzen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie sowie der LMU München. Seit 2018 ist Frau Schubert im Landkreis Starnberg niedergelassen und behandelt schwerpunktmäßig Patientinnen und Patienten mit Traumafolgestörungen, affektiven Erkrankungen, Angsterkrankungen und Partnerschaftsproblemen. Darüber hinaus promoviert sie an der KU Eichstätt zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung. Sie ist Mitglied der deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie.

Datum und Ort
15.11.2020, 09:00 – 17:30 Uhr
findet als Online-Veranstaltung statt

Kosten
195,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie 11 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern.

Buchung

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