Diagnostik

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Exzessives Aufschieben, die so genannte Prokrastination, ist ein weit verbreitetes Phänomen, das jedoch nicht in den gängigen Diagnosesystemen als psychische Erkrankung anerkannt ist. Durch die Vielzahl an Patient:innen, die jedoch genau aufgrund dieser Symptomatik die Unterstützung von Psychologischen Psychotherapeut:innen suchen, erlangt die Prokrastination in den letzten Jahren mehr und mehr Beachtung, auch in Fachkreisen.
In diesem Seminar soll den Teilnehmer:innen ein Überblick über Symptome und epidemiologische sowie (differenzial-)diagnostische Aspekte gegeben werden. Es werden Informationen zur Ätiologie vermittelt und ein verhaltenstherapeutisch orientiertes Störungsmodell vorgestellt, welches in der Beratung Ansatzpunkte für Interventionen bietet. Die Teilnehmer:innen lernen Behandlungsbausteine, die in der Prokrastinationsambulanz zum Einsatz kommen, kennen; anschließend können einzelne Strategien in Gruppenrollenspielen unter Zuhilfenahme passender Arbeitsblätter eingeübt werden und somit der Umgang mit den Techniken erlernt und vertieft werden. Zudem wird auf eine günstige therapeutische Haltung im Umgang mit Betroffenen und schwierige Therapiesituationen eingegangen.

 

Juliane Kunert

Dozentin

Dipl.-Psych. Juliane Kunert studierte in Osnabrück. Die Ausbildung zur Psychologische Psychotherapeutin schloss sie Anfang 2016 an der DGVT in Münster ab. Seit 2021 ist sie Mitarbeiterin der Prokrastinationsambulanz der Psychotherapie-Ambulanz der Universität Münster. Sie ist zudem in eigener Privatpraxis tätig und hat u.a. einen psychoonkologischen Schwerpunkt.

 

Zielgruppe

Psychologische/ärztliche Psychotherapeut:innen
Psychotherapeut:innen in Ausbildung

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Fortbildung ausschließlich für Fachpersonal handelt.


Datum und Ort
24. Juni 2026, 18:00- 21:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an das vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH.

Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

Buchung

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In diesem Seminar stehen die Besonderheiten der Diagnostik und Differentialdiagnostik des ADHS im Erwachsenenalters im Vordergrund. Nach einer Einführung zu Genese und Epidemiologie sowie zu neurobiologischen Aspekten, werden den Teilnehmer:innen anhand von Fallbeispielen fundierte Kenntnisse zur Symptomatologie des ADHS und deren funktionellen Auswirkungen sowie zu Komorbiditäten vermittelt. Der Leitliniengerechte diagnostische Prozess wird vorgestellt und geeignete standardisierte Testverfahren aufgezeigt. Ebenso wird eine Übersicht über allgemeine Therapieprinzipien gegeben, wobei schwerpunktmäßig auf den Einsatz von Stimulanzien und deren medikamentösen Alternativen eingegangen wird.

An dieser Stelle möchten wir als mögliche Ergänzung explizit auf unseren Vertiefungsworkshop hinweisen: „ADHS im Erwachsenenalter behandeln – über Medikation hinaus“. In diesem Workshop werden praxisnah weitere Aspekte der multimodalen ADHS- Behandlung im Erwachsenenalter vorgestellt wie Psychoedukation für Patient:innen, Coaching, Selbsthilfe und (v.a. DBT-basierte) Psychotherapie bei ADHS bei Erwachsenen.

 

 

Dozent/ Dozentin 

Cordula Leutenbauer ist Psychologische Psychotherapeutin, DBT-Therapeutin, Supervisorin und Dozentin, leitende Psychologin auf der Einheit für DBT am Isar-Amper-Klinikum München-Ost. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: DBT für Patient:innen mit emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung, Psychotherapie bei adultem ADHS, ACT und Schematherapie im stationären psychosomatischen Gruppensetting (bei Lebenskrisen, Burnout oder stark ausgeprägten, wiederkehrenden Erlebens- und Verhaltensmustern).

Dr. Johannes Hennings ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er studierte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main Medizin, promovierte im dortigen Institut für Experimentelle Neurobiologie und forschte am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München über Biomarker für die Behandlung affektiver Störungen. Er ist zertifizierter DBT-Therapeut und leitete von 2015-2024 oberärztlich die Einheit für DBT am Isar-Amper-Klinikum München-Ost. Seine Arbeitsschwerpunkte sind ADHS im Erwachsenenalter, Chronische Suizidalität sowie die Borderline-Persönlichkeitsstörung. Er ist Dozent für Psychiatrie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrbeauftragter der Hochschule München sowie Dozent und Supervisor für Verhaltenstherapie an mehreren Ausbildungsinstituten in München.

 

Zielgruppe

Psychologische/ärztliche Psychotherapeut:innen
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen
Psychotherapeut:innen in Ausbildung

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Fortbildung ausschließlich für Fachpersonal handelt.


Datum und Ort

10. November 2026, 18:00- 21:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an das vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH.

Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

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