Schlagwortarchiv für: Diagnostik

Im Zuge der stetigen Virtualisierung des Alltagslebens, vor allem auch der Verlagerung von Prozessen der Identitätsbildung und Beziehungserfahrung in den Cyberspace, machen wir uns von digitalen Medien immer abhängiger. Neben der kollektiven Abhängigkeitsentwicklung leiden immer mehr Menschen neben der sogenannten Computerspielstörung an einer individuellen Sucht, insbesondere in Bezug auf Soziale Netzwerke und Cybersex.

Die Veranstaltung beschäftigt sich insbesondere mit der Diagnostik und Therapie derjenigen Menschen, die im klinischen Sinne eine Internetsucht im Hinblick auf emotionale und sexuelle Beziehungen und Angebote im Netz entwickeln und psychotherapeutischer Hilfe bedürfen. Die im Seminar eingebrachten wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen werden auf der Grundlage von klinischen und medialen Beispielen vermittelt und diskutiert.

 

Dozent

Prof. Dr. med. Bert Theodor te Wildt

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Seine Habilitation erfolgte im Jahre 2009 mit der Arbeit Medialität und Verbundenheit – Zur psychopathologischen Phänomenologie und Nosologie von Internetabhängigkeit. Er war als erster Vorsitzenden des von ihm mitbegründeten Fachverbands Medienabhängigkeit tätig, für den er sich weiterhin engagiert. Von Mai 2012 bis Ende 2017 leitete er die Ambulanz der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum, wo er die Medienambulanz mit der Sprechstunde für Menschen mit Internet- und Computerspielabhängigkeit eröffnet hat. Seit Januar 2018 leitet Bert te Wildt als Chefarzt die neu entstandene Psychosomatische Klinik Kloster Dießen im Rahmen der Artemed-Klinikgruppe, wo unter anderem auch Internetabhängige behandelt werden und das Störungsbild in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum weiter erforscht wird. Zu seinen wichtigsten Buchpublikationen zählen „Medialisation – Von der Medienabhängigkeit des Menschen“ (2012) und „Digital Junkies – Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder“ (2015) sowie mit Timo Schiele „Burn On – Immer kurz vorm Burnout“ (2021).


Datum und Ort
17. Januar 2023, 18:00 – 21:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbh zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt.

Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an das vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH.

Kosten
80,00 EUR


Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

 

Buchung

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In diesem Workshop geht es darum, die Besonderheiten bei der Diagnosestellung und Behandlung des ADHS im Erwachsenenalter zu verstehen. Im Rahmen der Veranstaltung erlernen die Teilnehmenden anhand von Fallbeispielen und Kleingruppenarbeit fundierte Kenntnisse zum Krankheitsbild sowie zu den diagnostischen und therapeutischen Strategien (medikamentös und psychotherapeutisch). Die vermittelten Fertigkeiten sollen berufsgruppenübergreifend die praktische Arbeit mit ADHS-Betroffenen in unterschiedlichen Kontexten (Beratung, Sozialarbeit, Psychotherapie, ärztliche Behandlung) erleichtern.

Themen und Inhalte
– Genese und Epidemiologie
– Neurobiologie
– Symptomatologie und funktionelle Auswirkungen
– Psychometrie bei ADHS
– Differentialdiagnostik und Komorbidität
– Leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung
– Behandlung ADHS im Gesamtbehandlungsplan
– Psychoedukation, Coaching und Psychotherapie
– Medikamentöse Behandlungsstrategien
– Umgang mit Stimulantien und der BtmGVV

 

Dozent:in
Cordula Leutenbauer ist Psychologische Psychotherapeutin, DBT-Therapeutin, Supervisorin & Dozentin, leitende Psychologin auf der Einheit für DBT am Isar-Amper-Klinikum München-Ost.
Arbeitsschwerpunkte: DBT für Patient:innen mit emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung, Psychotherapie bei adultem ADHS, ACT und Schematherapie im stationären psychosomatischen Gruppensetting (bei Lebenskrisen, Burnout oder stark ausgeprägten, wiederkehrenden Erlebens- und Verhaltensmustern).

Dr. Johannes Hennings ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er studierte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main Medizin, promovierte im dortigen Institut für Experimentelle Neurobiologie und forschte am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München über Biomarker für die Behandlung affektiver Störungen. Er ist zertifizierter DBT-Therapeut und leitet seit 2015 oberärztlich die Einheit für DBT am Isar-Amper-Klinikum München-Ost. Seine Arbeitsschwerpunkte sind ADHS im Erwachsenenalter, Chronische Suizidalität sowie die Borderline-Persönlichkeitsstörung. Er ist Dozent für Psychiatrie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrbeauftragter der Hochschule München sowie Dozent und Supervisor für Verhaltenstherapie an mehreren Ausbildungsinstituten in München.


Datum und Ort
10. März 2023, 09:30 – 17:00 Uhr
online

Kosten
160,00 EUR

Fortbildungspunkte
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Eine hübsche junge Frau schaut sich ihr Spielelbild in einer Scheibe an.

Bei Personen mit Körperdysmorpher Störung (KDS) kreisen die Gedanken immer wieder um die Sorge, hässlich zu sein. In der Regel wird die subjektive Hässlichkeit von anderen Personen nicht wahrgenommen (oder deutlich weniger stark als von der Person selbst). Diese Sorge führt dazu, dass sich Betroffene für ihr Aussehen schämen. Sie verwenden viel Zeit und Energie darauf, den Makel zu verbergen (z.B. durch das Tragen von Sonnenbrillen) oder zu korrigieren (z.B. durch Schönheitsoperationen). Viele neigen auch dazu, ihr Äußeres häufig im Spiegel zu kontrollieren oder sich bei Angehörigen rückzuversichern. Oft kommt es auch zu ausgeprägtem Vermeidungsverhalten, so dass zum Beispiel versucht wird, sich jeder reflektierenden Oberfläche zu entziehen. Viele Betroffene ziehen sich vermehrt von der Außenwelt zurück bis hin zur sozialen Isolation. Oft kommt es zusätzlich zu einer Depression oder Suizidalität.

Mittlerweile konnte belegt werden, dass kognitive Verhaltenstherapie Wirksamkeit bei der Behandlung der KDS zeigt. Im Seminar wird zunächst ein Überblick über Grundlagen vermittelt. Danach werden die Diagnostik der KDS, sowie verhaltenstherapeutische Elemente (z.B. kognitive Methoden, Expositionsverfahren, Verhaltensexperimente) anhand von Fallbeispielen vorgestellt.

 

Dozentin

Frau Dr. Grocholewski hat an der TU Braunschweig Psychologie studiert und dort auch die Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin absolviert. Schon in ihrer Diplomarbeit und später in ihrer Promotion an der Universität Bielefeld hat sie sich mit der Körperdysmorphen Störung beschäftigt. Heute leitet sie die Ausbildungsambulanz des weiterbildenden Studiengangs Psychologische Psychotherapie und die Hochschulambulanz für Erwachsene der TU Braunschweig. Seit 2014 ist dort eine Spezialambulanz für KDS etabliert. Frau Dr. Grocholewski ist darüber hinaus Gründungsmitglied des wissenschaftlichen Netzwerks Körperdysmorphe Störung.


Datum und Ort
16. Mai 2023, 18:00 – 21:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbh zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt.

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Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
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Um LGBTIQ- Personen in Psychotherapie und Beratung gerecht zu werden, ist eine tolerante, LGBTIQ- freundliche Haltung eine gute therapeutische Voraussetzung. Ein tiefergehendes Verständnis der Entwicklungs- und Lebensbedingungen von LGBTIQ- Menschen ist jedoch für eine wirklich fachgerechte Versorgung dieser Klient:innengruppe sinnvoll.

Im 1. Teil des Seminars werden Grundbegriffe vermittelt und eine affirmative therapeutische Grundhaltung eingeübt. Die Teilnehmer:innen sollen sich der besonderen Entwicklungs- und Lebensbedingungen von LGBTIQ- Menschen und ihrer Bedürfnisse in Therapie und Beratung bewusster werden und lernen, sensibel und therapeutisch kompetent darauf einzugehen. Sie sollen Möglichkeit bekommen, ihre therapeutische Grundhaltung zu Fragen der sexuellen Identität und Orientierung bewusst zu reflektieren und sich so sicherer und kompetenter im Umgang mit LGBTIQ- Klient:innen zu verhalten.

Im 2. Teil soll auf die besondere Situation von transidenten Menschen eingegangen werden. Aufbauend auf die affirmative therapeutische Grundhaltung sollen vertiefende und praktische Informationen zur Diagnostik, Differential- und Ausschlussdiagnostik, den medizinischen und juristischen Möglichkeiten zur Transition, den formalen Erfordernissen bei der Indikationsstellung und Beantragung von Kostenübernahmen für geschlechtsangleichende Maßnahmen gegeben werden.

Theoretische Einführungen werden mit erlebnisorientierten Übungen, Selbsterfahrungselementen, Kleingruppenarbeit und therapeutischen Rollenspielen erfahrbar gemacht.
Da die Transition bei Minderjährigen z.T. deutlich andere Fragestellungen und Regelungen mit sich bringt, eignet sich dieser Workshop nicht für Therapeut:innen und Berater:innen, die mit minderjährigen Trans- und nonbinären Klient:innen arbeiten.

 

Dozentin

Eva Seigerschmidt, Dipl.- Psych., psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie). Studium an den Universitäten Trier und München. Tätigkeitsschwerpunkt ambulante Psychotherapie mit LGBTIQ*, spezielle Schmerzpsychotherapie. Arbeitet in eigener Praxis in München und ist als Supervisorin und Dozentin an diversen Ausbildungsinstituten tätig.


Datum und Ort
15. September 2023, 09:30 – 17:00 Uhr
Präsenz-Veranstaltung


Kosten
160,00 EUR

Fortbildungspunkte
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Eine hübsche junge Frau schaut sich ihr Spielelbild in einer Scheibe an.

Die Dissoziative Identitätsstörung (DIS; ehemals Multiple Persönlichkeitsstörung) wird in der Fachwelt nach wie vor kritisch diskutiert und z.T. als diagnostische Kategorie angezweifelt, obwohl sie in den gängigen Klassifikationsmanualen (ICD und DSM) als offizielle Diagnose aufgeführt wird. Im Rahmen des Seminars wird ein Überblick über die Geschichte, Phänomenologie, Diagnostik, Ätiologie und natürlich Therapie der DIS gegeben. Ziel ist es, ein möglichst differenziertes und balanciertes, aber auch kritisches Bild zu vermitteln.
Die theoretischen Inhalte sollen mit Hilfe von Fallbeispielen und Videos möglichst praxisnah vermittelt werden.

 

Dozent

Markos Maragkos, Priv.-Doz. Dr. phil., Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut. Geboren 1969 in München, griechischer Abstammung. Studierte Psychologie in München mit dem Schwerpunkt Angst- und Posttraumatische Belastungsstörungen. Ab 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter, ab 2002 wissenschaftlicher Assistent im Department Psychologie, Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie der LMU München. 2002 Promotion zum Thema „Angststörungen und partnerschaftliche Bindung“. 2003 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut. Zwischen 2012 und 2014 Vertretungsprofessor im Department Psychologie, Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie der LMU München. Seit 2014 Ambulanzleiter in der Münchner psychotherapeutischen Ausbildungsambulanz der AVM (Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation).


Datum und Ort
20. November 2023, 19:00 – 22:00 Uhr
vfkv Ausbildungsinstitut München, Lindwurmstraße 117/ 5. Stock, München

Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
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