Elternarbeit

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Wiederholungsveranstaltung

 

Online-Fortbildung für Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte

Gespräche mit Eltern von Schüler:innen, beispielsweise im Rahmen von Elternsprechtagen oder Elternabenden, gehören zur Alltagsroutine von Lehrkräften an allen Schularten. Allerdings kann ein Elterngespräch die Lehrkraft bisweilen vor große Herausforderungen stellen, etwa wenn im Gespräch scheinbar unvereinbare Ansichten zu Themen wie Sozialverhalten, Arbeitsverhalten oder auch Notengebung aufeinandertreffen. Dieser Workshop soll unter anderem Antworten auf folgende Fragen geben:

Wie kann ich ein Elterngespräch so vorbereiten, dass ich mich auch für möglicherweise auftauchende Meinungsverschiedenheiten oder Konflikte gut gewappnet fühle?

Welche innere Haltung kann ich im Gespräch einnehmen, um auch schwierige Situationen souverän und professionell zu meistern?

Welche Gesprächsführungstechniken können in festgefahrenen Gesprächssituationen helfen, um mit dem Gegenüber doch noch auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen?

Welche Strategien können in konflikthaften Gesprächen zur Deeskalation eingesetzt werden?

Allgemeine Informationen zu unseren Lehrkräfte-Fortbildungen

Unsere Kursreihen, Workshops und Seminare bieten ein breites Fortbildungsspektrum für Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Psycholog:innen und weitere heilkundlich tätige Personen – und nun auch für Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte. Wir bieten Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen an, die sich einerseits auf Schüler:innen beziehen, andererseits auf die Bedürfnisse und Anliegen der Lehrkräfte selbst. Unser Ziel ist, Lehrkräften zu helfen, Anzeichen für psychische Erkrankungen bei Schüler:innen zu erkennen und im schulischen Alltag darauf zu reagieren und ihnen zugleich zu zeigen, wie sie sich selbst schützen können. Wir möchten die psychische Gesundheit von Lehrer:innen und Schüler:innen unterstützen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte für psychische Belastungen sensibilisieren und ihnen Strategien zur Bewältigung an die Hand geben.

DozentinElisabeth Schallenberg

Elisabeth Schallenberg ist approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) und seit 2023 in eigener Praxis tätig. Zudem verfügt sie über die Lehramtsbefähigung für das Gymnasium mit der Fächerkombination Englisch, Französisch und Schulpsychologie mit zweijähriger Berufserfahrung. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Arbeit mit autistischen Kindern und Jugendlichen sowie gruppentherapeutische Angebote für Autisten und Kinder mit ADHS.


Datum und Ort
12. März 2026, 18:00- 19:30 Uhr
Online-Veranstaltung

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Kosten
18,00 EUR

Teilnahmebescheinigung
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Zwangsstörungen zählen mit 1-3% zu den häufigen psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die kognitive Verhaltenstherapie, insbesondere die Exposition mit Reaktionsmanagement, stellte einen zentralen Bestandteil der Behandlung dar. Häufig sind jedoch nicht nur die betroffenen Kinder selbst durch die Symptomatik betroffen und belastet, sondern auch Eltern und Geschwister werden in den Krankheitsprozess miteinbezogen. Dies kann zu erheblichen Einschränkungen des Familienalltags sowie zu Belastungen in den Beziehungen zu Gleichaltrigen führen. Wenngleich vor dem Hintergrund eines multifaktoriellen Entstehungsmodells klar festzuhalten ist, dass Eltern nicht für die Entstehung einer Zwangsstörung verantwortlich sind, zeigt sich dennoch, dass das elterliche Verhalten einen relevanten Einfluss auf die Aufrechterhaltung und Ausweitung der Symptome haben kann. Das Bedürfnis der Eltern, ihr Kind in belastenden Situationen zu beschützen oder zu entlasten, ist gut nachvollziehbar und stellt außerhalb psychischer Erkrankungen einen wichtigen Bestandteil elterlicher Fürsorge dar. Bei klinisch bedeutsamen Zwangssymptomen erweist sich dieses Verhalten jedoch als kontraproduktiv.
Diese Form der elterlichen Anpassung, auch als „Family Accommodation“ bezeichnet, kann die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Interventionen deutlich reduzieren und zur Verstärkung der Symptomatik beitragen. Im Rahmen des Seminars wird erarbeitet, welche Formen elterlicher Einbindung auftreten können und welche therapeutischen Interventionsmöglichkeiten sich in der Zusammenarbeit mit den Eltern ergeben.

 

Dozentin

Dr. rer. nat. Juliane Ball hat als Entwicklungspsychologin promoviert und ihre Weiterbildung in Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche am IVV Marburg absolviert. Nach ihrer Tätigkeit in den kinder- und jugendpsychiatrischen Universitätskliniken in Marburg und Würzburg ist sie aktuell als leitende Psychologin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Zürich tätig. Dort arbeitet sie im Ambulatorium Zürich mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien sowohl in Einzel- als auch Gruppentherapie. Zu ihren Schwerpunkten gehören neben Tic- und Zwangsstörungen die Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen. Als zertifizierte SPACE-Therapeutin und Supervisorin widmet sie sich vor allem der Arbeit mit Eltern von Kindern mit Zwangs- und Angststörungen. Neben ihrer klinischen Arbeit weist sie ein vertiefendes Interesse in der klinischen Forschung in ihren Spezialgebieten auf.

Zielgruppe

Psychologische/ärztliche Psychotherapeut:innen
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen
Psychotherapeut:innen in Ausbildung

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Fortbildung ausschließlich für Fachpersonal handelt.


Datum und Ort
27. April 2026, 18:00- 21:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig, spätestens einen Tag vor der Online-Veranstaltung per E-Mail vom vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH zugesandt, den Zahlungseingang vorausgesetzt. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an das vfkv – Ausbildungsinstitut München gGmbH.

Kosten
80,00 EUR

Fortbildungspunkte
Für diese Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

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