Wir informieren Sie über alle Neuigkeiten aus unserem Bereich „Allgemein“.

Zwangsstörungen gehören mit einer Prävalenz von 1–3 % zu den häufigen psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Häufig sind jedoch nicht nur die betroffenen Kinder selbst durch die Symptomatik betroffen und belastet, sondern auch Eltern und Geschwister werden in den Krankheitsprozess miteinbezogen. Das Bedürfnis, das Kind in belastenden Situationen zu beschützen oder zu entlasten, ist gut nachvollziehbar, erweist sich jedoch bei klinisch bedeutsamen Zwangssymptomen als kontraproduktiv. Diese Form der elterlichen Anpassung, auch als „Family Accommodation“ bezeichnet, kann die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Interventionen deutlich reduzieren und zur Verstärkung der Symptomatik beitragen. Im Rahmen des Seminars wird erarbeitet, welche Formen elterlicher Einbindung auftreten können und welche therapeutischen Interventionsmöglichkeiten sich in der Zusammenarbeit mit den Eltern ergeben.

📅 27. April 2026
🕕 18:00–21:00 Uhr

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Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter beeinflussen nicht nur die jungen Patient:innen selbst, sondern häufig das gesamte Familiensystem. Unsere diesjährigen KJP-Onlinefortbildungen stellen die Elternarbeit deshalb klar in den Fokus und sollen Ihnen hilfreiche therapeutische Ansatzpunkte zur Therapie von Zwangsstörungen sowie Externalisierenden Störungen liefern

„Elternarbeit bei Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter“ am 27. April 2026, 18:00 – 21:00 Uhr
„Emotionsregulation in der Therapie von externalisierenden Störungsbildern: Kind- und Elternarbeit“ am 17. November 2026, 18:00 – 21:00 Uhr

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Besuchen Sie unsere kostenfreie Infoveranstaltung für die PP- und KJP-Ausbildung. Dabei erhalten Sie Informationen rund um unser Institut und über die Inhalte der Ausbildungen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, direkt Ihre persönlichen Fragen zu stellen.

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Datum und Ort 
07.05.2026 von 16:30 – 18:00 Uhr
PP/KJP Ausbildung
Online-Veranstaltung

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Die Infoveranstaltung findet über die Online-Plattform Zoom statt. Sobald Sie sich auf die gewünschte Veranstaltung angemeldet haben, erhalten Sie die Zugangsdaten.

Am 17. April 2026 startet unsere nächste Supervisor:innenfortbildung für Verhaltenstherapie am vfkv. Über das große Interesse und die vielen bereits eingegangenen Zusagen freuen wir uns sehr.
Der Auswahlprozess läuft derzeit noch, daher nehmen wir weiterhin Bewerbungen entgegen. Aktuell können noch einzelne Plätze vergeben werden.
Die Fortbildung richtet sich an approbierte Kolleg:innen, die ihre therapeutische Erfahrung künftig auch in der Supervision von Einzelpersonen, Gruppen oder Teams weitergeben möchten.

junger sympathischer Mann formell angezogen hält engagiert Vortrag, Gruppe junger Menschen sitzt auf Stühlen und hört zu


>> Weitere Informationen zur Fortbildung

Unser neues Fortbildungsprogramm für 2026 ist da. Auch in diesem Jahr erwarten Sie viele neue Veranstaltungen und eine Auswahl an bewährten Klassikern. Alles ist praxisnah, wissenschaftlich fundiert und auf Ihre beruflichen Herausforderungen zugeschnitten.

Wir wünschen viel Freude beim Entdecken unseres Programms und freuen uns auf ein Wiedersehen im vfkv.

>> Hier gelangen Sie zu unseren Fortbildungsangeboten

Frisch im Postfach: Der aktuelle Infoletter mit spannenden Einblicken in das Institut, den Verein und das Psychotherapeutische Gesundheitszentrum (PTGZ). Mit diesen Themen:

  • Bericht der Geschäftsführung: Mit den Erfahrungen aus 2025 gestärkt in 2026
  • Ausbildung: Bewerbungsphasen, Infoveranstaltungen und wichtige Termine 2026
  • Weiterbildung Fachpsychotherapie: aktueller Stand der Finanzierung
  • Neues vom Verein: Mitgliederbefragung, ADHS-Symposium und Projekte wie wobehandeln.de
  • Aktuelles aus dem Psychotherapeutischen Gesundheitszentrum und neuen Gruppentherapieangeboten 2026

>> Download Infoletter Dezember 2025 (2,5 MB)

 

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Wir bieten kasuistisch-technische Fallseminare im Rahmen der Zusatz-Weiterbildung Psychotherapie nach alter und neuer WBO an. In der Kleingruppe werden Psychotherapie-Kasuistiken der Weiterbildungskandidat:innen vertiefend diskutiert und supervidiert.

Im Fokus stehen unter anderem Psychodiagnostik, Differentialdiagnostik, Therapieziele, Interaktionsdiagnostik, Interventionen, Evaluation des Therapieerfolgs sowie Rückfallprophylaxe.

Termin:
01. März 2026, 09:30–18:00 Uhr (10 UE), Dr. Robert Mestel – Präsenz in München (Termin 19.10.2025 wurde verschoben.)

Lassen Sie sich bei Interesse auf unsere Interessent:innenliste setzen:
strecker@vfkv.de

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Wir haben unsere Accounts auf Facebook und Instagram bewusst gelöscht. Der Grund: Als Organisation mit einem hohen Anspruch an Datenschutz möchten wir Plattformen nutzen, bei denen der Schutz persönlicher Daten unserer Nutzer:innen gewährleistet ist.

Die Nutzung von Meta-Diensten wie Facebook und Instagram ist aus unserer Sicht nicht DSGVO-konform umsetzbar – insbesondere, da personenbezogene Daten dort ohne ausreichende Transparenz verarbeitet werden.

Stattdessen konzentrieren wir uns auf Kanäle, die unseren ethischen und rechtlichen Standards besser entsprechen.

Sie finden uns hier:

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Ein Weg mit Würfeln endet und wird auf einer anderen Seite weitergeführt.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Beiträgen unter „Aktuelles“. Sollte ein von Ihnen aufgerufener Beitrag nicht mehr verfügbar sein, haben wir ihn mit großer Wahrscheinlichkeit gelöscht, um hier nur aktuelle Meldungen zu veröffentlichen. Gerne halten wir Sie auch über unsere Newsletter auf dem Laufenden.

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Logo_AETAS_Kinderstiftung

In Zusammenarbeit mit der AETAS Kinderstiftung wurde von November 2022 bis März 2023 unsere erste präventive Gruppe für Jugendliche nach belastenden Lebensereignissen erfolgreich durchgeführt. 6 motivierte 12- bis 17-Jährige nutzten nach der Begleitung durch die AETAS Kinderstiftung die Möglichkeit, an 12 Gruppenterminen in den Räumen des vfkv teilzunehmen.

Die Jugendlichen erhielten Raum, sich nach dem Kennenlernen in vertrauter Atmosphäre über ihre eigene Geschichte auszutauschen und Bewältigung zu erleben. Auf vorhandene Stärken wurde aufgebaut, weitere Ressourcen herausgearbeitet und Skills zur Emotionsregulation erprobt sowie Achtsamkeit eingeübt. Nach einer kleinen Portion „Wissensvermittlung“ über die Themen Sterben, Tod & Trauer wurde ihren Gefühlen und Gedanken in Bezug auf das Erlebte Platz eingeräumt. Wir waren beeindruckt, wie offen und mutig sich unsere Jugendlichen eingebracht haben. Es wurde gemeinsam geweint, aber auch gelacht und neben Trauer und Verlust konnte mit Zuversicht und Stärke nach vorne geblickt werden. Die Bezugspersonen unserer Jugendlichen wurden zu Beginn und zum Abschluss des Gruppenprozesses mit einbezogen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Jugendlichen und Bezugspersonen für ihr Einlassen auf den intensiven Gruppenprozess. Auch wir konnten wichtige Erfahrungen sammeln und lassen diese gerne in einer Folgegruppe einfließen. Ein großer Dank gilt unseren Kolleg:innen der AETAS Kinderstiftung für ihr beherztes Engagement und die Initialzündung für die ins Leben gerufene Gruppe, ebenso für die finanzielle Unterstützung sowie Patrick Fornaro für seine supervisorische Begleitung.